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Neuerwerb Führerschein ohne MPU

| 20.08.2018 15:36 |
Preis: 25,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Hallo, und zwar wurde mir der Führerschein der Klasse B am 2.12. 2006 von der Polizei Beschlagnahmt aufgrund eines Promillewertes von 2,4 im Blut. Der Grund der Kontrolle war eine vorrausgegangene Straftat im Berreich Körperverletzung. Mit Strafbefehl von Februar 2007 wurde ich zu einer Geldstrafe verurteilt und dem Entzug der Fahrerlaubnis für weitere 22 Monate ( + 2 Monate die er e schon eingezogen war) mit anschließender MPU auflage. Nun zu meiner Frage: Seit dem habe ich keinerlei Straftaten im zusammenhang mit dem Straßenverkehrsgesetz oder ähnlichem mehr begangen. Ich müsste langsam aber gezwungener Maßen wieder einen Führerschein machen um meinen Arbeitsplatz nicht zu gefährden. Ist es zum heutigen Zeitpunkt möglich den neu zu erlangen ohne die Mpu machen zu müssen oder ist die Tilgungsfrist noch nicht vorbei? Gibt es diesbezüglich vielleicht sogar ausnahmen die MPU nicht mehr machen zu müssen da der verlust des Arbeitsplatzes droht? Die Mpu kann ich mir zusätzlich zu erwerb des FS nicht leisten. Zudem sei noch gesagt das ich seit gut 7 Jahren keinen Alkohol mehr trink.

Danke.

Gruß André H.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Nach § 29 Abs. 1 Ziff. 3 a) StVG beträgt die Tilgungsfrist für alkoholbedingte Straftat 10 Jahre.

Allerdings beginnt die Tilgungsfrist wegen § 29 Abs. 5 S. 1 StVG erst h fünf Jahre nach der beschwerenden Entscheidung zu laufen. Daher erfolgt die Tilgung erst nach 15 Jahren. Vor Februar 2022 werden Sie daher keine Fahrerlaubnis neu erteilt bekommen ohne zuvor die MPU absolviert zu haben.

Ich bedauere, Ihnen kein für Sie günstigeres Ergebnis mitteilen zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.08.2018 | 20:39

Vielen dank vorerst für die schnelle Antwort. Ich habe jetzt auch die Paragraphen zur Hand. Demnach wurde ich verurteilt am 14.02.2007, Rechtskräftig seit 03.03.2007 zu 65 Tagessätzen zu je 40€ und Sperre der Fahrerlaubnis bis 13.12.2008. Angewandte Vorschriften StGB Paragraph 316 Abs 1, Paragraph 69 und 69 a.
Ändert aber trotdem nichts daran oder?
Vielen dank

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.08.2018 | 20:47

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Wie Sie richtig vermuten, ändert sich leider nichts an der 15jährigen Tilgungsfrist.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 20.08.2018 | 22:11

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Stellungnahme vom Anwalt:
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