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Neuer Nachbar möchte Sichtschutz bauen.

03.10.2019 18:41 |
Preis: 25,00 € |

Nachbarschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Wir wohnen schon 45 Jahre hier ohne Probleme mit den Nachbarn. Mein neuer Nachbar möchte einen 2m hohen Sichtschutzzaun an die Grenze zu unserem Grundstück neben unserer 1,20m hohen lebenden Einfriedung aufstellen. Unser Einfriedung liegt direkt auf der Grundstückgrenze, so haben wir das mit dem früheren Besitzer des Nachbargrundstücks abgemacht.Unser Grundstück liegt 2m tiefer, weil hier früher eine Sandgrube war. Der Sichtschutz wäre somit 4m hoch und er steht direkt an der Südostseite, also der Sonnenseite, wo meine Terasse liegt.

Wenn der Nachbar einen 2m hohen Sichtschutz aufstellt, wie weit muss sie von der Einfriedung entfernt sein?

Guten Morgen,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Ein 2 Meter hoher Sichtschutzzaun an der Grenze ist gemäß § 35 NachbG NRW nur dann zulässig, wenn derartige Zäune ortsüblich sind. Lässt sich eine Ortsüblichkeit nicht feststellen, ist die Höhe von Zäunen auf 1.20 Meter begrenzt.

Der einzuhaltende Abstand ergibt sich grundsätzlich aus § 36 NachbG NRW mit 0,50 Meter. Näheres kann nur gesagt werden, wenn die genaue Lage der Grundstücke bekannt ist.

Wird ein Sichtschutzzaun errichtet, der höher ist als die ortsübliche Einfriedung, muss er soweit von der Grenze weg, dass die damit verbundene Abschattung des Nachbargrundstückes nicht größer ist als die, die von der ortsüblichen Einfriedung ausgeht. Ansonsten läge eine nach § 903 BGB unzulässige Beeinträchtigung vor.
Danach darf jeder Eigentümer zwar Eingrenzungen nach seinen eigenen Vorstellungen errichten, er darf dabei aber nicht das Gebot der nachbarlichen Rücksichtnahme verletzen.

Mit freundlichen Grüßen


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