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Neuer Motorroller mit mehreren Mängeln

| 23.08.2008 00:36 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Habe im Mai 2008 einen neuen Roller für meine Freundin von einem Händler (Direktimporteur?) unter Vermittlung durch einen Nachbarn gekauft.
Die Rechnung ist vom Verkäufer auf meine Freundin ausgestellt.

Von Anfang an "zog" der Roller nicht richtig, geht an Ampeln aus und nach knapp 3 Monaten (km-Stand 250) fiel zunächst das Abblend- und dann das Fernlicht aus. Daraufhin schrieb ich dem Verkäufer eine Mail unter Auflistung all diese Probleme und forderte ihn auf, mir eine Werkstatt zu nennen, die die o.g. Probleme beseitigt. Da auf diese Mail keine Reaktion erfolgte schrieb ich 5 Tage später eine "Mängelrüge" per Einschreiben-Rückschein, schilderte nochmals die Mängel unter Verweis auf die eMail und forderte den Verkäufer auf, die Mängel zu beseitigen und bot auch einen Vertragsrücktritt an, falls die Mängelbeseitigung nicht möglich sei, jeweils unter Fristsetzung.
Daraufhin erfolgte ein telef. Anruf, in dem der Verkäufer mir erzählte, daß das Motorproblem nach der ersten Inspektion behoben sein müsste, dies läge an der Ventileinstellung. Wenn diese korrekt eingestellt wären würde alles gut. Eine Ersatzbirne schickte er mir zu (da diese nirgends erhältlich war). Eine Vertragswerkstatt nannte er mir nicht - verwies statt dessen an den Nachbarn ,über den der Vertrag zu Stande kam und der offenbar viel an seinen Rollern "herumbastelt" und daher "Ahnung von der Materie" hat...
Zu dieser Zeit war dann noch die Tachoanzeige ausgefallen und die erste Inspektion (km Stand 300) fällig.
Ich beauftragte eine Werkstatt (Meisterbetrieb),die auch die inzwischen erhaltene Birne tauschten und feststellten, daß die Tachowelle gebrochen ist (nach 3 Monaten). Trotz Inspektion und allen vorgeschriebenen Einstellarbeiten besteht das Motorproblem noch immer und konnte nicht beseitigt werden.

Mir wäre es am liebsten, wenn ich den Roller gegen Erstattung des Kaufpreises (knapp 700 Euro incl.MwSt) zurückgeben könnte und beabsichtige, dies dem Verkäufer mitzuteilen.

Fragen: Habe ich schon jetzt das Recht, eine Rücknahme und Kaufpreiserstattung zu verlangen oder welche Schritte müssten ggf. vorher noch erfolgen ?

Wer müsste bei einer Rückgabe ggf. die Transportkosten für den Roller bezahlen (ich wohne im Rhein-Main Gebiet, der Verkäufer in Borddeutschland).

Gibt es sonstige Dinge die ich beachten muss (z.B. Roller nicht mehr nutzen etc...)

Vielen Dank für eine kurzfristige Antwort !


-- Einsatz geändert am 23.08.2008 16:55:43

23.08.2008 | 17:14

Antwort

von


(2423)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

hier sollten Ihre Freundin dem Händler die Mängel schriftlich mitteilen und ihn unter Fristsetzung von 14 Tagen auffordern, die Mängel zu beseitigen. Dafür sollte ein Einschreiben/Rückschein verwendet werden.

Es sollte weiter mitgeteilt werden, dass nach Fristablauf der Rücktritt erklärt werden wird (wobei ich davon ausgehe, dass Ihre Freundin als Privatperson als Verbraucher anzusehen ist).

Der Rücktritt sollte danach erklärt und der Händler aufgefordert werden, den Roller Zug-um-Zug gegen Rückzahlung des Kaufpreises abzuholen. Der Händler hat den Transport zu zahlen.

Allerdings wird Ihre Freundin eine Nutzungsenschädigung für die gefahrenen Kilometer leisten müssen, wobei die genaue Höhe so nicht beziffert werden kann.

Sollten die Fristen ohne Reaktion verstreichen, sollte ein Anwalt vor Ort eingeschaltet werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle


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