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Neuer Mietvertrag und Hausverkauf

| 23.01.2008 08:41 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,

wir haben eine schöne Doppelhaushälfte über einen Makler zur Miete gefunden und den neuen Mietvertrag unterschrieben.
Der Mietvertrag läuft ab dem 01.03.2008 auf unbestimmte Zeit.

Nun haben wir von den Vormietern erfahren, dass dieses Haus auch zum Verkauf angeboten worden ist und sie es lästig fanden, ständig Hausbesichtigungen zu erfahren.

Nach Rücksprache mit dem Makler (der seine Provision noch nicht hat) versicherte dieser uns, dass dieses Objekt nun nicht mehr zum Verkauf stünde.

Wir sind nun stark verunsichert, ob der Vermieter nur „Übergangsmieter“ sucht, bis er sein Haus verkaufen kann und wir vielleicht in 3 Monaten die Kündigung bekommen, weil der neue Besitzer
z.B. Eigenbedarf ankündigt.

Für uns wäre dies mit hohen Kosten verbunden, da wir eine neue Einbauküche planen lassen und in allen Räumen Parkett auf eigene Kosten legen möchten.
Würde in unserem Fall z.B.auch die Wartefrist von drei Jahren vor der Eigenbedarfskündigung (§ 577 a BGB) oder gibt es andere Absicherungen?

Mit bestem Dank


Sehr geehrter Ratsuchender,


durch den Verkauf des Hauses wird der Mietvertrag nicht berührt und ein Käufer würde mit allen Rechten und Pflichten in den ertrag eintreten.

Dieses bedeutet auch, dass er nur bei berechtigtem Interesse kündigen könnte, wobei hier auch die dreijährige Sperrfrist eintreten würde.


Eine andere Art der Absicherung wäre es z.B. wenn im Mietvertrag der Ausschluss der Kündigung wegen Eigenbedarfes individuell vereinbart wird; dieses könnte auch mit einer Zusatzvereinbarung geschehen.


Sollte eine Kündigung ausgesprochen werden, sollten Sie zur Wahrung Ihrer Rechte dann SOFORT einen Anwalt aufsuchen, um dann weitergehende Schritte einzuleiten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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