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Neuer Dachstuhl / Dachausbau div. Mängel / Handwerker verweigert Arbeit


16.07.2015 23:14 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Tamás Asthoff



Guten Tag,

ich versuche unser Problem zu schildern und wäre über eine fachliche Auskunft dankbar.

Wir haben über einen Bekannten einen Bautechniker/Zimmermann (genannt B) kennengelernt, da dieser das Haus unseres Bekannten gebaut hatte. Da wir irgendwann geplant haben unser Brettbinderdach (sehr flach) gegen einen neuen Dachstuhl und somit eine Aufstockung des Hauses durchzuführen. B hat uns dann eine Kostenaufstellung gemailt und wird fanden diese preislich attraktiv und haben ihm gesagt das wir dieses Bauvorhaben gerne mit B machen möchten. B hat dann begönnen einen Bauantrag mit Zeichnung u.s.w. zu stellen und hat eine Statik über einen Bekannten (DIpl.Ing. Statik) anfertigen lassen. Diese Statik wurde uns als Bauherren und B dann zugestellt und B wurde von uns auch schriftlich per Mail gefragt ob er die Statik auch bekommen hat und begutachtet hat. Dies wurde schriftlich von B bestätigt! Es wurden keine Fragen oder Bedenken von B geäußert.

Dann begann die Baumaßnahme und wir (Bauherren) und B + Helfer haben gemeinsam mit dem Abbau des alten Dachstuhl u.s.w. begonnen. Dann als irgendwann alles abgetragen war kamen 3 lange HE-B Stahlträger die laut Aussage von B über das EG gelegt werden sollten. Der Kran hob die Träger auf das Haus und B gab wilkürlich Positionen an (es was kein Statikblatt oder ähnliches zu sehen) Dann bemerkten wir das der eine Träger genau über unseren geplanten Treppenaufgang zum OG führt und merkten dies bei B an! Dieser sagte dann das der Statiker das wohl nicht gesehen habe und falsch geplant. B sagte dann das der Träger ohne Probleme verschoben werde kann um die Treppenöffnung zu vergrößern und wir sagten zu, da B uns versicherte das dies ohne AUswirkung möglich sein. Somit wurde der Träger verschoben.

Dann ging das Bauvorhaben voran aber die Kosten stiegen für das Material deutlich über die Summe in der Kostenaufstellung da einfach viele Artikel einfac auch von B vergessen wurden in dieser Kostenaufstellung! (Bis stand heute fast 16.000.- mehr als geplant.. geplant waren 40.000.-) B wurde immer wieder von uns darauf angesprochen und unsere Bedenken über diese Kostenexplosion schriftlich informiert und es wurde schriftlich geantwortet.. "Keine Sorge das wird schon.. ich habe genung Puffer eingeplant..." soviel dazu...

B erhielt von uns fast wöchentlich von uns Bar (unter Zeugen) Abschläge die er gefordert hatte.

Der Dachstuhl stand und wir sprachen B mehrfach auf Träger und Stützen an die in der Statik (welche wir nun mit unserem Laienwissen auch versucht haben zu lesen) geplant waren zu positionieren bevor das Dach eingedeckt wird. Dies wurde von B immer bgewiegelt... "Was solle da passieren.. Kann ein Panzer rüberfahren..." Wir schrieben dann weil es uns "spanisch" vorkam den Statiker per Email an welcher uns und B eine Mail sendete das nun die Stüzen rein müssten, wir aber auch B vertrauen sollten da er über 30 Jahre Erfahrung hätte und wir nicht an B vorbei an ihn (dem Statiker) schreiben sollten... B war nun sauer das wir seine Entscheidungen in Frage gestellt haben. B machte weiter wie von ihm geplant... keine Stützen.. irgendwann später...

Das Dach wurde eingedeckt und das Geld war nun auch aufgebraucht...Das Material für den Innenausbau fehtlt komplett nur B hat den kompletten Lohn wie in der Kostenaufstellung für seine bisherigen Arbeiten geplant, bekommen.

Wir sprachen mit B das wir ihn aufgrund der Fehlplanung nicht mehr bezahlen könnten es aber alles fertiggestellt werden müsste. Er bat an für einen kleinen Festpreis alles zu beenden und er haben mit dem Statiker gesprochen und es können 4 der 7 Stützen im EG weggelassen werden um Kosten zu sparen...

Dies kam uns sehr komisch vor und wir kontaktierten wieder den Statiker und dieser viel aus allen Wolken.. Es war nichts über das weglassen der Stützen mit ihm abgeprochen u.s.w.

Wir sprachen B sofort darauf an und baten ihn dazu Stellung zu beziehen. Ab diesem Tag kam B nicht mehr zur BAustelle und ist plötzlich krank...

Wir haben dann den Statiker & B zur unfertigen Baustelle gebeten. Der Statiker kam und dieser prüfte und prüfte und viel aus allen Wolken was er dort sah... B sagte zu diesem Termin ab!

Der Statiker erstellte uns eine 4 Seiten Mängelliste und wie uns darauf hin dass das Haus ab Windstärke 6 Einsturz gefährdet sein und "Gefahr im Verzug" sei... (Kosten für den den Statiker alleine auch 600.-€)

Die Mittelpfetten hängen durch, der Kniestock drückt nach Aussen u.s.w. da keine Abstützung im EG und OG stattgefunden hat. Zudem wies er auch darauf hin das in der Statik NIE ein durchgehender Träger über das Treppenloch führen sollte, sondern es 2 Träger sein müssen und jeweils von dem Treppenloch enden um dies auszusparen.. Dies hatte B auch nicht gesehen.

Für uns brach die Welt zusammen und wir haben B sofort eine Mail geschrieben und die vom Statiker erstellten Mängelliste (von 40 Punkten der Statik/Bau den Holzständerwerkes war nur 2 nicht Fehlerhaft!!!) ihm mitgesendet und um ein Gesprächstermin gebeten und eine Frist für ein Gesprächsdatum gesetzt . Zudem haben wir auch geschrieben bei keiner Beseitigung durch B und Lösung einen Anwalt einzuschalten. Und wir baten daum uns eine Kopie seiner Berufshaftpflicht zu senden um hier auch die Schäden zu melden. B hat uns nichts gesendet oder Auskunft gegeben.

B antwortete er müsse für längere Zeit ins Krankenhaus und weise ganz klar darauf hin das wir seiner Firma den Auftrag nie erteilt haben sondern Privat vergeben haben..!?!? Er sei aber zu einem Gespräch bereit. Dies ist akteull für kommende Woche geplant und er würde schauen uns zu unterstützen...!? Aber schrieb nochmals ganz klar wir haben ihm den Auftrag nicht gegeben..

Daraufhin schrieben wir B wieder eine Email und teilten B mit das wir nach wie vor an einer vernüftigen Lösung und Behebung der Fehler interessiert seien und noch keine rechtlichen Schritte einleiten, aber wir auch ganz klar seiner Aussage widersprechen den Auftrag nicht an ihn vergeben zu haben. Denn B hat bei uns gearbeitet, Material bestellt und wurde von uns immer bezahlt wie laut Kostenaufstellung veranschlagt. Und wenn B den Gesprächstermin wieder nicht wahrnehmen sollte oder wir zu keiner gemeinsamen Lösung zur Behebeung der Fehler kommen einen Rechtsanwalt mit der Vertretung unserer Interessen beauftragen..

Darauf haben wir keine Antwort mehr erhalten.


Daher kommt jetzt unsere Fragen:

Sollten wir noch diesen Gesprächstermin noch abwarten?
Sollten wir jetzt schon einen Anwalt zur Fristen/Schadenswahrung beauftragen?
Sollte ein Anwalt oder Sachverständiger beim Gesprächstermin dabei sein?
Können wir unsere Zusatzkosten (Mehrkosten, Statiker Zusatzkosten u.s.w.) irgendwie geltend machen?
Muss B uns seine Berufshaftpflicht nennen?

Ich hoffe der geschrieben Text ist halbsweg verständlich und beschriebt unser Problem.

Wir wären bei diesem komplexen Thema dankbar über eine kurze Einschätzung!

Vielen Dank

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Ihre Verunsicherung und Verärgerung ist äusserst verständlich. Das geschilderte Verhalten des Werkunternehmers grenzt an Kuriosität. Das bestellte Werk ist jedenfalls mangelhaft.

Zur Fristwahrung ist es zunächst wichtig, dem B eine angemessene Frist (schriftlich, mit Nachweis) zur Behebung der Mängel zu setzen. Erst danach können Sie weitere Rechte geltend machen.

So haben Sie durchaus Anspruch ge. Par. 249 BGB auf Ersatz aller kausal verursachter Schäden und Mangelfolgekosten.

Dass B übrigens ihr Vertragspartner geworden ist, dürfte ausser Frage stehen.

Ob er oder seine Fa. haftet hängt von mehreren Faktoren ab,u.a. dem Angebot, der Rechtsform etc.


Wegen der vielen weiteren Nachfragen biete ich ihnen an, sie kurz telefonisch zu beraten. Wenn Sie dies (kostenlos) wünschen, übersenden Sie mir bitte vertraulich Ihre Erreichbarkeit.

Mit freundlichen Grüßen


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