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Neuer Arbeitgeber übernimmt nicht Direktversicherung d. Gehaltsumwandlung (vor 2005)

20.08.2012 23:05 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Maike Domke


Guten Abend allerseits,

Zum 2.7. habe ich meine Arbeitsstelle gewechselt.

Mein neuer Arbeitgeber übernimmt nicht meine Direktversicherung durch Gehaltsumwandlung, abgeschlossen im Jahr 2004.

Frage: Soll ich den Vertrag privat weiter fortführen, indem ich in den Vertrag als Versicherungsnehmer eintrete - welche steuerliche, versicherungsrechtliche Auswirkung hat dies und was bedeutet in diesem Zusammenhang der Beschluss des Bundesverfassungsgerichtes (Az.: 1 BvR 1660/08)?

Macht es Sinn, die Direktversicherung (mit den guten Konditionen aus 2004) auf die BVV zu übertragen, der betrieblichen Altersversorgung meines neuen AG.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchte:

Zunächst zum Beschluss des BverfG: Das Gericht hatte festgestellt, dass es rechtmäßig ist, wenn auf Leistungen, die aus einer Direktversicherung resultieren, Sozialversicherungsbeiträge erhoben werden. Voraussetzung dafür ist, dass ein Arbeitgeberanteil vorliegt. Zahlt ein Arbeitnehmer die Beiträge selbst weiterm zB. nach Renteneintritt, ist auf den Erlös aus dieser Einzahlung kein Beitrag zu erheben.

Insofern wäre ein Fortführen der Direktversicherung mit Beitragszahlungen durch Sie insofern vorteilhaft, als nach der Auszahlung auf den Großteil keine Beiträge zu entrichten wären. Es fällt allerdings der Vorteil im Rahmen der Lohnsteuer fort. Bei Ihrer jährlichen Einkommenssteuererklärung können Sie aber die Beträge zur Versicherun, die dann als private Altersvorsorge zu qualifizieren ist, steuerlich absetzen.

Eine Umschreibung würde bedeuten, dass Ihnen der Lonsteuervorteil erhalten bleibt und Sie dadurch wahrscheinlich mehr zahlen, da diese Ersparnis des Arbeitsgebers von diesem ebenfalls in die Versicherung eingezahlt wird. Wenn Sie privat zahlen, müssen Sie eine wesentlich höhere Summe netto abführen als Sie dies mit der Gehaltsabrechnung tun.

Ich würde wohl meinen, dass eine Umschreibung für Sie finanziell lohnender ist, die andere Möglichkeit hat aber auch Vorteile, wobei man nie weiß, wie sich der Beitragssatz für die KK noch entwickeln wird. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit sich beide Varianten Stand heute von einem Versicherungsfachmann durchrechnen zu lassen. Ich denke aber, es wird Variante 2 werden.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


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