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Neueinstellung seit Januar und Gehälter Februar und März 09 stehen jetzt aus

13.04.2009 15:06 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte damen und Herren,

ich habe seit dem 1.01.09 eine neue Arbeitsstelle und habe dafür einen relativ sicheren Job aufgrund von Versprechungen meiner neuen Arbeitgeberin aufgegeben. Mir wurde auch immer eine pünktliche Lohnzahlung zum 15. des Monats zugesichert. Den Lohn vom Januar 09 habe ich am 23.02. 09 erhalten und die Löhne für Februar und März stehen bis heute aus. Nun ist meine Frage wie soll ich mich weiter verhalten. Meinen Arbeitgeberin habe ich schon öfters darauf angesprochen und wurde immer wieder vertröstet.

Es wäre sehr nett wenn sie mir weiterhelfen könnten.

Mit freundlichen Grüßen

13.04.2009 | 15:39

Antwort

von


(817)
Langener Landstraße 266
27578 Bremerhaven
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Sehr gerne beantworte ich die von Ihnen gestellte Frage zusammenfassend wie folgt:


Nach Ihrer Schilderung ist zwar nicht ganz klar, weshalb Ihre jetzige Arbeitgeberin Sie immer wieder vertröstet, also ob sie nicht zahlen will, nicht zahlen kann oder einfach nur unzuverlässig ist.

Der genaue Grund ist aber insoweit unerheblich, als dass Ihre Arbeitgeberin aus dem mit Ihnen geschlossenen Arbeitsvertrag die Zahlung von Lohn schuldet und zwar bis zum 15. des Monats.

Sie haben meines Erachtens mehrere Möglichkeiten, um der Angelegenheit mehr Nachdruck zu verleihen. Diese Möglichkeiten rechten von einem weiteren Gespräch mit der Arbeitgeberin bis hin zu einer Klage mit anschließender zwangsweisen Vollstreckung Ihrer offenen Lohnzahlungen.

Die letzt Möglichkeit sollte aber das letzte Mittel darstellen, da es insbesondere in einem Arbeitsverhältnis, welches ja auch ein gewisses Vertrauensverhältnis darstellen sollte, erst mal durch Aufeinanderzugehen versucht werden sollte, um die Fronten nicht unnötig zu verhärten oder keine Trotzreaktion Ihrer Arbeitgeberin zu provozieren.

Da die mündlichen Aufforderungen leider bislang erfolglos geblieben sind, schlage ich Ihnen folgendes weitere Vorgehen vor. Sie sollten schriftlich an Ihre Arbeitgeberin herantreten, und zwar aus Beweisgründen am besten per Einschreiben mit Rückschein und Ihrer Arbeitgeberin eine angemessene Frist (10-14 Tage) zur Zahlung des noch offenen Lohns setzen.

Um dieser Sache noch mehr Nachdruck zu verleihen, könnten Sie Ihre Arbeitgeberin auch per Anwaltsschreiben entsprechend auffordern.

Hierbei wäre ich Ihnen sehr gerne behilflich. Den hier im Forum geleisteten Erstberatungsbetrag würde ich ihnen im Falle einer Beauftragung in voller Höhe anrechnen.

Sollte Ihre Arbeitgeberin diese frist ebenfalls ungenutzt verstreichen lassen, so bliebe als nächste Möglichkeit nur noch die Inanspruchnahme gerichtlicher Hilfe. So könnten Sie die Lohnforderungen entweder versuchen im Wege des Mahnverfahrens zu beizutreiben und gleich den Weg der Lohnklage vor dem Arbeitsgericht wählen.

Das Mahnverfahren macht immer dann Sinn, wenn der Anspruch unbestritten ist und nicht zu erwarten ist, dass die Gegenseite einen Widerspruch hiergegen einlegen wird.

In diesem Fall , also nach Einlegung des Widerspruchs gegen den Mahnbescheid durch Ihre Arbeitgeberin, würde die Angelegenheit ganz normal vor dem zuständigen Arbeitsgericht im streitigen Verfahren verhandelt werden.

Sollte also Ihre Arbeitgeberin keinen triftigen Grund haben, um den Lohn nicht auszuzahlen, wovon ich nach Ihrer Schilderung zunächst ausgehe, so wäre das arbeitsgerichtliche Mahnverfahren meines Erachtens in Ihrem Fall zunächst vorzugswürdig.

Des weiteren hätten Sie aufgrund des Verhaltens Ihrer Arbeitgeberin zusätzlich das Recht zur außerordentlichen Kündigung. Sollten Sie hiervon Gebrauch machen, so könnten Sie selbstverständlich parallel noch Ihren Lohn geltend machen, wie bereits oben näher beschrieben.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen für Ihr weiteres Vorhaben noch alles Gute und viel Erfolg!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können mich natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Ostermontag!


mit freundlichem Gruß

Dipl.-jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Heilsbergerstr. 16
27580 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Tel. 0471/3088132
Fax 0471/3088316


Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla
Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

ANTWORT VON

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27578 Bremerhaven
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