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Neuberechnung von Unterhalt?

| 15.07.2009 15:51 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


Sehr geehrte Damen und Herren,

Sachlage:

mein Bekannter hat Titel für 2 Kinder. Diese waren jetzt für ca ein 3/4 Jahr ausgesetzt, da das eine Kind bei ihm lebte. Nun zieht das Kind wieder zu ihrer Mutter da sie dort eine Lehre beginnt. Die Höhe des Lehrlingsgeldes ist noch nicht bekannt, er schätzt ca. 300 €.
Die Mutter beantragt keine Neuberechnung sondern möchte fürs 1. Kind 228,00 und fürs 2. Kind die Hälfte des Titels also 135,00€.

Sollte er eine Neuberechnung verlangen bzw. kann er sie selbst beantragen, oder sollte er auf den Vorschlag der Mutter eingehen. Wird die Ausbildungsvergütung angerechnet, wenn ja wieviel. Kann die Mutter Betreuungsgeld vom 1.Kind verlangen, und das Kind widerum vom Vater?
Kann der notwendige Selbstbehalt derartig gekürzt werden weil man ein Eigenheim bewohnt?

Titel:
1. Kind 17 Jahre - 269,00 €
2. Kind 9 Jahre - 228,00 €

- Einkommen netto: 1100,00
- Eigenbedarf liegt bei 550,00 da er ein Eigenheim hat.
- Kredit für Haussanierung (Heizung, Dach) die sehr erforderlich war: 180,00€

Mein Bekannter hat eine Lebensgfährtin. Hat das Auswirkungen bei der Berechnung ?

vielen Dank

Sehr geehrter Fragesteller,

die gestellten Fragen beantworte ich anhand Ihrer Angaben wie folgt:

1.
Der Mindestunterhalt für das jüngere Kind beträgt nach der Düsseldorfer Tabelle nach Abzug des anteiligen Kindergeldes 240,- ( 322,- EUR - 82,- EUR Kindergeld )

Für das ältere Kind beträgt der Zahlbetrag nach der Tabelle 295,- EUR. Hierbei ist jedoch die Ausbildungsvergütung nach Abzug eines Pauschalbetrages von 90,- EUR anzurechnen. Es dürfte hier also kein nennenswerter Unterhalt mehr verbleiben.

Wenn das Kind volljährig wird, ist darüberhinaus das Kindergeld voll abzurechnen. Dann sind ausserdem beide Elternteile zum Unterhalt anteilig entsprechend Ihren Einkommensverhältnissen verpflichtet.

2.
Unter den gegebenen Umständen würde ich empfehlen, eine Neuberechnung zu fordern.

Eine Herabsetzung des Selbstbehaltes wegen mietfreien Wohnens ist durchaus gerechtfertigt. Die Höhe dieses Abzuges ist gerichtliche nach Abwägung der Umstände zu schätzen. Die Leitlinien der Oberlandesgerichte sehen Anteile von rund 360,- EUR für Wohnkosten einschliesslich umlagefähiger Nebenkosten vor. Die Reduzierung scheint mir daher etwas sehr groß, da der Unterhaltsverpflichtete ja zumindest auch Nebenkosten des Hauses tragen muss.

Auch wegen dieses verminderten Selbstbehaltes wäre eine Überprüfung der Unterhaltspflicht ratsam.

Ich hoffe, Ihre Fragen damit im Rahmen dieser Erstberatungsplattform beantwortet zu haben.

Bewertung des Fragestellers 21.07.2009 | 08:39

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