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Neubau / Trennung vor Einzug

23.07.2017 11:38 |
Preis: ***,00 € |

Hauskauf, Immobilien, Grundstücke


Beantwortet von


12:19

Hallo.

Ich habe mit meiner Frau ein Haus gebaut. Wir sind verheiratet und haben zwei Kinder. Das Haus wurde gerade fertiggestellt und ein Einzug wäre möglich. Das Grundstück gehört uns beiden (Grundstück gehörte Ihren Eltern und wurde auf uns überschrieben), Finanzierung läuft auch auf uns beide. Jetzt hat mir meine Frau mitgeteilt, dass Sie ein Verhältnis hat und ohne mich in das neue Haus einziehen will. Sie will das Haus haben, weil es neben dem Haus der Eltern steht. Mein eingebrachtes Eigenkapital habe ich zurückbekommen. Meine Frau plant in den nächsten Tagen in das neue Haus einzuziehen. Ich habe Ihr gesagt, dass ich das nicht wünsche, solange wir beide in der Finanzierung stehen. Aktuell ist es ja noch unser Haus. Ich habe Ihr jetzt eine Woche Zeit gegeben, um das mit der Bank zu klären, ob ich aus der Finanzierung rauskomme. Meine Frau ist mit den Kindern aus unserer Wohnung ausgezogen und wohnt aktuell bei Ihren Eltern.

Meine Frage.
Darf meine Frau einfach in unser Haus (ohne mich bzw. ohne mein Einverständnis) einziehen? Falls ich nicht aus der Finanzierung rauskommen, muss das Haus verkauft werden und dann wäre das Haus ja schon bewohnt und könnte nicht mehr als „neu" verkauft werden und somit würde mir wahrscheinlich ein finanzieller Schade entstehen.

Danke für Ihre schnelle Rückmeldung.

23.07.2017 | 12:06

Antwort

von


(2456)
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26135 Oldenburg
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Sehr geehrter Ratsuchender,


nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung ist auch Ihre Ehefrau Eigentümerin des Grundstückes und damit der Immobilie.

Ihre Ehefrau kann und darf daher - ebenso wie Sie - in das Haus einziehen und es bewohnen.


Die Frage der möglichen Freistellung aus der Finanzierung ändert daran nichts; dieses ist allein im Verhältnis zur finanzierenden Bank zu klären.


Hindern Sie Ihre Ehefaru am Einzug, könnte diese sofort gerichtliche Hilfe in Anspruch nehmen und wird sehr wahrscheinlich dann im Rahmen der Wohnungszuweisung auch vom Gericht (kostenauslösend!) das Haus zugewiesen bekommen.


Auch spätere Wertverluste stehen dem rechtlich nicht entgegen.

Daher sollten Sie sich mit der Bank in Verbindung setzen, damit Sie dann aus dem rechtlich losgelöst zu behandelnden Darlehensvertrag entlassen werden können. Ihre Frau wird das ohne Ihre Mithilfe nicht erreichen können.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg


Rückfrage vom Fragesteller 23.07.2017 | 12:12

Vielen Dank für ihre schnelle Rückmeldung. Somit kann ich den Einzug meiner Frau nicht verhindern. Da wir wahrscheinlich die gleichen Rechte haben, könnte ich theoretisch noch vor ihr einziehen und dann hätte Sie das beschriebene Problem. Oder?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.07.2017 | 12:19

Sehr geehrter Ratsuchender,


rechtlich können Sie derzeit jederzeit auch in das Haus einziehen. Aber wollen Sie sich das wirklich antun?


Ist ein Getrenntleben im Haus nicht strikt möglich, würde ein Wohnungszuweisungsverfahren doch unweigerlich folgen und eine Mutter mit Kindern dürfte dann sehr wahrscheinlich das gesamte Haus zugewiesen werden (unabhängig davon, dass Sie ja weiterhin Kostenschuldner und -zahler sind).


Die Fronten wären dann noch mehr verhärtet, ein "Rosenkrieg" vielleicht eröffnet, ohne dass Sie finanziell etwas davon hätten - im Gegenteil. Zudem werden die Kinder leiden.

Ich würde Ihnen daher raten, ZUSAMMEN mit Ihrer Frau einen Termin bei der Bank zu machen und offen die Möglichkeiten der Entlassung aus der Finanzierung zu besprechen - ohne Einverständnis der Bank kommen Sie selbst dann nicht aus der Haftung, wenn Ihre Frau das Haus alleine bewohnt.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

ANTWORT VON

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