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Neubau Mangel am Parkettboden

10.05.2020 07:55 |
Preis: 58,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

vor einem halben Jahr habe ich meinen Neubau abgenommen. Der Parkettboden war zu diesem Zeitpunkt OK. Dieser war inklusive beim Bauträger (Stäbchen, Eiche massiv). Es wurden ca. 120 m2 verlegt und geölt (ca. 6000 Euro). Es sind nach 1-2 Monaten die ersten Windrisse entstanden. Da hier Splitter abstehen, habe ich auf sofortige Nachbesserung gedrängt. Bis letzte Woche wurde 4x nachgebessert. Es wurde mit Hartwachs ausgebessert (ca. 70-Stellen, auch größere) und es wurde Stäbchen (ca. 15) getauscht. Insbesondere die größeren Stellen sieht man aus dem Stand heraus, wenn man nach unten guckt. Die Stäbchen die ausgetauscht wurden sind auch nicht „glatt". Stehen etwas höher oder niedriger. Jetzt sind wieder neue Windrisse da und diese sollen vom Parkettleger nachgebessert werden. Dieser sagt es würde sich um einen Materialfehler handeln. Mittlerweile habe ich so viele Stellen die gewachst oder ausgetauscht sind bzw. Werden müssen, dass ich gegenüber dem Bauträger geäußert habe, dass ich keinen Flickenteppich bestellt habe und dafür keine 6.000 Euro bezahlt habe. Dieser sagt, der Parkettleger würde ja nachbessern und deshalb würde ich keine Entschädigung bekommen. Ich müsse ja nicht mit der Lupe über den Boden schauen. Mir ist bewusst, dass ein paar Windrisse durch heizen (Fußbodenheizung) entstehen können, aber es werden immer mehr und bald habe ich pro m2 eine Ausbesserungsstelle. Ferner ist es auch gefährlich für meine Krabbelkinder.

Wie würden Sie hier vorgehen?
Auch wenn nachgebessert wird, sind so viele Stellen doch nicht den ganzen Preis wert. Welchen Nachlass halten Sie für angemessen und wie könnte ich argumentieren? Gibt es hier bereits ein Urteil zu, das ähnlich ist?
10.05.2020 | 09:26

Antwort

von


(2933)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie sollten dem Bauträger eine Nacherfüllungsfrist von zwei Wochen setzen unter Angabe der mangelhaften Stellen und Beilegung von einer Foto-Dokumentation.

Sie müssen dabei nicht akzeptieren, dass unterschiedliche optische Eindrücke hierbei entstehen und dieser von der üblichen Optik abweicht. Im Zweifel müsste der Unternehmer den gesamten Boden einmal austauschen. Sollte er hierbei nicht reagieren, könnten Sie entweder den Kaufpreis mindern oder aber den Boden durch einen anderen Unternehmer austauschen lassen und die Mehrkosten dem alten Unternehmen in Rechnung stellen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 10.05.2020 | 09:57

Der Bauträger sagt, die Stellen die mit Hartwachs versorgt sind, wären hinzunehmen. Gibt es eine Richtschnur, bis zu welcher Größe Risse versorgt werden dürfen? Wie hoch könnte in meinem Fall eine Kaufpreisminderung sein?

Gerne würde ich Sie beauftragen, allerdings zahlen Rechtsschutzversicherungen bei einem Neubau ( selbstbewohnt) in der Regel nicht, oder? Ich habe eine Immobilienrechtsschutz bei der DAS aus 2012

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 10.05.2020 | 11:01

Sehr geehrter Fragesteller,

die Kaufpreisminderung können Sie prozentual mit ab einem Fehler pro Quadratmeter als Abzug vornehmen.

Eine Verknüpfung findet die Verlegenorm 18356 „Parkettarbeiten" in der europäischen Herstellungsnorm DIN EN 13489:2002-09, die explizit auf das Thema „Risse" in den Sortierregeln eingeht. Dort ist zum Beispiel in der Tabelle 1 „Sortierregeln für Quercus spp. Eiche" die Zulässigkeit beziehungsweise Unzulässigkeit von „seichten Rissen" und „Blitzrissen" in den jeweiligen Klassen beschrieben.
Es kommt daher ganz genau auf Ihr Holz an. Grundsätzlich lässt sich allerdings sagen, dass wenn Ihnen dieses stark auffällt und auch ungeübten nicht fachlichen Personen, dass es sich definitiv um einen Mangel handelt.

Es bedarf daher die Meinung eines Sachverständigen. Diese Kosten können Sie dann dem Unternehmer in Rechnung stellen, wenn die Nachbesserungsfrist abgelaufen ist.

Hinsichtlich der Rechtsschutz kann ich gerne einmal nachfragen, ggf. übernehmen diese manchmal auch eine Beratung samt Schreiben.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

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