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Neubau / Fensterkauf


| 04.11.2005 18:07 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag

Ich habe mir in 2004 ein Eigenheim errichtet.
Nun hat der Bauunternehmer, bei dem Aufmessen der Fenster im Juni 2004, ein Fenster mit falschem Maß in Auftrag gegeben. Das Aufmaß wurde mir nicht zur Prüfung und Unterschrift vorgelegt. So wurde erst bei der Fensteranlieferung, 4 Wochen später, der Fehler festgestellt. Also mußte ein neues Fenster angefertigt werden. Das falsch aufgemessene Fenster ließ der Unternehmer auf der Baustelle stehen. Fernmündlich habe ich den Unternehmer mehrmals aufgefordert das Fensterelement abzuholen. Es befand sich ca. 15 Monate bei mir und störte doch erheblich bei den Bauausführungen.
Er äußerte sich dahingehend an dem Fenster kein Interesse mehr zu haben, da durch die spezielle Größe, Sprossenaufteilung, eine anderweitige Verwendung ausgeschlossen sei. Ich teilte ihm mit, dass ich dass Fenster der Entsorgung zuführen werde. Letztlich habe ich das Fenster, im September 2005, bei einer Internetaukion versteigert. Nun stellt der Unternehmer mir das Fenster in voller Summe in Rechnung, ca 700.-€. Den bei der Auktion erzielten Verkaufspreis habe ich ihm bereits überwiesen, 12,50 €. Nach der 2. Mahnung droht der Unternehmer nun mit juristischen Schritten.

Muß ich die vom Unternehmer gestellte Rechnung anerkennen? Welche Möglichkeiten hat hier die Gegnerpartei?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

erkennen Sie die Rechnung auf keinen Fall an und weisen Sie sie zurück.

Hier ist es so, dass Sie -nach Ihrer Darstellung- den Unternehmer mehrfach vergeblich zur Abholung aufgefordert haben. Der Unternehmer befindet sich demnach mit der Abholung in Verzug und ER ist für die Folgen allein verantwortlich.

Wenn er dann auch noch erklärt hat, er hätte am Fenster kein Interesse mehr, könnte man sogar an eine Aufgabe der Eigentumsrechte denken, so dass Sie sogar die 12,50 EUR hätten behalten dürfen.


Die Gegenseite könnte zwar versuchen, den Betrag gerichtlich einzufordern. Nach Ihrer Schilderung haben Sie aber mE hier nichts zu befürchten. Aufpassen müssen Sie, falls eine Klage oder ein Mahnbescheid kommt. Dann sind gewisse Fristen einzuhalten, um keine Nachteile zu erleiden. Sollte es zur Klage oder einem Mahnverfahren kommen, sollten Sie dann UNVERZÜGLICH einen Kollegen vor Ort aufsuchen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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