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Nenenberuflich selbständig Beiträge krankenkasse

01.07.2018 08:57 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger


Sehr geehrter Herr

Ich bin hauptberuflich eingestellt mit 55000 Brutto und 35 Stunden wöchentlich meine Frau ist auch hauptberuflich tätig 28 Stunde wöchentlich mit 30000 brutto und wir wollen eine gmbh Zunamen gründen meine Frage ist Wie viel dürfen wir zusammen ferdinen als gmbh nebenberuflich das unsere Krankenkasse Beiträge nicht bei hauptberuflich Tätigkeit nicht übersteigen.
Danke

Sehr geehrte Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Beitragsbemessungsgrenze bei der gesetzlichen Krankenversicherung beträgt im Jahr 2018 EUR 4.425,- brutto. D.h. nur bis zu diesem Betrag wird das Einkommen eines Arbeitnehmers bei der Beitragsberechnung herangezogen. Weiterhin muss jeder Ehepartner bis zur Beitragsbemessungsgrenze Beiträge zur GKV abführen.

Üben Sie und Ihre Ehefrau Ihre Angestelltentätigkeit hauptberuflich aus, werden die Krankenbeiträge automatisch von dem Lohn abgezogen. Wenn Sie darüber hinaus eine nebenberufliche selbständige Tätigkeit ausüben, hat dies dann keinen Einfluss auf die Versicherungspflicht und damit auf die Krankenkassenbeiträge, sofern der selbständige Nebenberuf von der wirtschaftlichen Bedeutung und dem zeitlichen Aufwand gesehen die unselbständige Erwerbstätigkeit nicht deutlich übersteigt und auch nicht den Mittelpunkt der Erwerbstätigkeit darstellt. Eine hauptberufliche Selbständigkeit ist in der Regel dann gegeben, wenn die Tätigkeit mehr als halbtags ausgeübt wird.

Falls Sie und Ihre Ehefrau nicht mehr als 18 Stunden in Woche für die GmbH tätig sind und der Verdienst hieraus bei jedem Ehepartner nicht höher ist als das Einkommen aus der Angestelltentätigkeit - also niedriger als EUR 4.583,- bei dem Ehemann und EUR 2.500,- bei der Ehefrau, wird sich die Selbständigkeit im Ergebnis nicht auf die Krankenkassenbeiträge auswirken. D.h. aufgrund der bei der Krankenkasse nebenberuflich gemeldeten Selbständigkeit werden keine zusätzlichen Sozialversicherungskosten resultieren. Im Ergebnis wird es also auf die Frage ankommen, ob Sie und Ihr Ehefrau als hauptberuflich selbständig Tätige oder lediglich als nebenberuflich selbständig Tätige anzusehen sind. Im Übrigen gelten bei einer hauptberuflichen Selbständigkeit die Bemessungsgrundlagen nach § 240 Abs. 4 Satz 2 SGB V. Hiernach gilt als beitragspflichtige Einnahmen für den Kalendertag der 30. Teil der monatlichen Beitragsbemessungsgrenze, wobei für das Einkommen des Selbständigen der Gewinn nach dem Einkommenssteuerbescheid maßgeblich ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mit für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
J. Petry-Berger
Rechtsanwältin

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