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Nebenkostenvorauszahlung viel zu niedrig angesetzt


| 29.10.2015 18:14 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Alexander Busch



Ich schloss im Herbst 2012 einen Mietvertrag ab 260€ Kaltmiete + 80€ Nebenkosten pro Monat. Nach einem Jahr ergab sich eine Nachzahlung von ca. 1000€, da sich die Nebenkosten auf ca. 2000€ im Jahr beliefen. Durch die 80€ waren aufs Jahr gesehen jedoch nur ca. 1000€ abgedeckt.

Ich zitiere: "Wurde der Mieter durch den Vermieter arglistig mit Hinweis auf angeblich geringe Nebenkosten zum Abschluss des Mietvertrages bewegt, und stellt sich im Nachhinein ein höherer Kostenanfall heraus, kann er dem Vermieter eine Nachzahlung insoweit verweigern, als diese 20 % der ursprünglich prognostizierten Vorauszahlungen übersteigt (Schmid DWW 2004,288)."

In meinem Fall wäre es ja eine Übersteigung von ca. 100%. Die Kosten musste ich damals bezahlen. Ich war damals auch bei einer Anwältin, diese sagte jedoch es wäre nichts zu machen und nahm mir 150€ dafür ab.

Wären im Nachhinnein (3 Jahre später) noch Forderungen an den Vermieter zu stellen?

Ich hoffe darauf, dann noch 800€ wieder zu erhalten, da 20% überstiegen werden dürfen, also 1200€. Es waren jedoch 2000€.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nur dann, wenn der Vermieter gerade mit den niedrigen Betriebskosten geworben hätte und ihm bekannt war, dass diese deutlich höher sind und Sie auch nur wegen der Betriebskosten den Mietvertrag unterschrieben haben und Sie das alles auch beweisen können, nur dann hätten Sie eine Chance darauf, einen Teil des Betrages zurück zu erhalten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 29.10.2015 | 19:13


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