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Nebenkostenabrechnung deutlich höher NK-Voranschlag


| 16.12.2007 22:20 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

meine Freundin wohnt seit 1.10.2006 in ihrer Wohnung. Sie erhielt vor ein paar Tagen die NKAbrechnung für 2006.
Im MIETVERTRAG sind Nebenkosten in Höhe von 60 Euro monatlich angegeben, welche sich auf die Posten
-Fernwärme 15 Euro
-Wasser/Abwasser 20 Euro
-Müllabfuhr 3 Euro
-Grundsteuer 2 Euro
-allg. Hausstrom 2 Euro
-Straßenreinigung/Winterdienst 5 Euro
-Hausreinigung 3 Euro
-Hausmeister 5 Euro
-Versicherungen 5 Euro
beziehen.

Laut der NKAbrechnung soll sie für die drei Monate im Jahr 2006 eine Nachzahlung von knapp über 200 Euro leisten (1-Zimmer-Whg.) (, sowie eine NKPauschalenerhöhung ab 2008 um 20 Euro).
Die Nebenkosten sind auch mehr oder weniger verständlich aufgesplittet.
Hierbei fällt auf, dass nicht nur in den beiden großen Bereichen Fernwärme und Wasser deutlich höhere Kosten entstanden, sondern auch in den Anderen, die nicht direkt mit ihrem Verbrauchsverhalten zusammenhängen.

-Hausmeister: statt 5 Euro 15 Euro
-Hausreinigung: statt 3 Euro 17 Euro
-Müllabfuhr: statt 3 Euro 20 Euro
-Grundsteuer: statt 2 Euro 9 Euro
-Fernwärme und Wasser: statt 35 Euro 55 Euro

TATSÄCHLICHE MONATSNEBENKOSTEN um 110 % höher als vereinbart.

Meine Freundin hat sich bei ihrer Nachbarin (40-50 Parteienhaus) über deren NKAbrechnung informiert, deren Abrechnung ist ähnlich hoch, nur das sie auch deutlich höhere NK monatlich im Vorraus zahlt. Des weiteren erzählte diese, dass vor meiner Freundin ein heiteres Mieter-Wechsel-dich (>5 Mieter in einem Jahr) stattfand(, könnte ja auch damit zusammenhängen).

Da meine Freundin studiert, hätte sie mit diesen Kosten die Wohnung logischerweise nicht genommen. Da jetzt auch mit einer deftigen Nachzahlung für 2007 zu rechnen ist, könnte es natürlich schnell in den vierstelligen Bereich bei den Nachzahlungen gehen.

FRAGE:

(1) Sollte eine NK-Pauschale sich nicht an den prognostizierten Kosten orientieren? Ist diese Art der Angebotsverschönerung Rechtens?
(2) Welche Chancen bestehen, diese Nachzahlung nicht (in der Höhe) leisten zu müssen?
16.12.2007 | 23:09

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Grundsätzlich sollte sich eine NK-Vorauszahlung an den tatsächlich entstehenden Kosten orientieren, muß sie aber nicht.

Grundsätzlich sind die Nachzahlungen zu entrichten, jedoch rege ich an, die Abrechnung nachzuprüfen und Belegeinsicht zu fordern. Vielleicht finden Sie darin einen Grund, die Nachzahlungen zu reduzieren.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


Nachfrage vom Fragesteller 17.12.2007 | 09:34

Guten Tag,

Ist es in diesem Fall aber nicht eine (arglistige) Täuschung, da Kosten für Hausmeister, (Müllabfuhr) und Hausreinigung definitiv von vorneherein feststanden und deutlich zu niedrig angesetzt wurden?

Ansonsten ist ein Mietvertrag irreführend und für den Mieter wertlos, wenn der Vermieter hier zahlen aus der Luft greift?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.12.2007 | 22:01

Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Sie dem Vermieter nachweisen können, daß er die Nebenkosten bewußt und in Täuschungsabsicht zu niedrig angesetzt hat, ist in der Tat eine Täuschung gegeben. Dadurch müßte Ihre Freundin die Nachforderung nicht bezahlen.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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