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Nebenkostenabrechnung Gebäudeversicherungskosten

06.02.2008 16:32 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Kann dem Mieter eine Rahmenvertragsvereinbarung einer Gebäudeversicherung für alle von einem Verwalter verwalteten Mehrfamilienhäuser zugemutet werden, wenn das für den einzelnen Mieter bedeutet, dass alle 2 Jahre eine Prüfung der Schadenqute durch die Versicherung erfolgt und somit auch alle 2 Jahre die Versicherungsprämie entsprechend angepasst wird?

Die Versicherungskosten haben sich in 2006 im Vergeleich zu den Vorhjahren beinahe verdoppelt!

Die Hausverwaltung wirft ein, dass die Rahmenvertragsvereinbarung günstig abgeschlossen werden konnte, weil eben alle Objekte mit eingeschlossen wurden. Zusätzlich weist sie auf den Vorteil hin, dass das Schadenaufkommen in 2007 rückläufig war und die Prämie in 2008 so wieder sinken wird.

Muss ich als Mieter derartige Schwankungen erdulden und muss ich über den Rahmenvertrag auch akzeptieren, dass ich (wie hier der Fall) für ein erhöhtes Schadenaufkommen in einem anderen Mietobjekt mitbezahle?

Gibt es durchschnittliche Richtwerte, in denen sich die Kosten für eine Gebäudeversicherung in einem ausschließlich zu Wohnzwecken dieneden Mehrfamilienhaus bewegen sollten?

Ich benötige die Angaben, um meine Einspruch gegen die Nebenkostenabrechnung in diesem Punkt zu untermauern und wäre für alles dankbar, was mir bei meiner Begründung helfen könnte.

Vielen Dank!



06.02.2008 | 16:48

Antwort

von


(2458)
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26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
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Sehr geehrte Ratsuchende,


zunächst sollte der Mietvertrag darauf geprüft werden, ob die Nebenkosten überhaupt wirksam auf Sie als Mieterin übertragen worden sind.

Eine Vielzahl vom Mietverträgen haben (noch) Klauseln, die von der Rechtsprechung als unzulässig angesehen werden, so dass es durchaus möglich sein könnte, dass die Nebenkosten gar nicht wirksam auf Sie übertragen worden sind. Eine solche Prüfung, die aber zwingend die Einsicht in den Gesamtvertrag voraussetzt, wird sich also schon lohnen können.


Sind hingegen die Nebenkosten wirksam vereinbart, sieht es wie folgt aus:


Der Vermieter ist auch in Ihrem Interesse gehalten, die Nebenkosten wirtschaftlich vernünftig zu gestalten, so dass daraus also auch die Verpflichtung zum Abschluss eines günstigeren Vertrages auf seiten des Vermieters besteht, den der Mieter dann auch akzeptieren muss.

Aber dabei ist zu berücksichtigen, dass die Nebenkosten sich allein auf das Mietobjekt beziehen. Sollte, wie Sie es schildern, Wagnisse für andere Objekte mitumfasst sein, ist dieses so nicht zulssig.

Kommt es also zu einem Schadensfall in einem anderen Mietobjekt, müssen die die damit verbundene Erhöhung als Mieter nicht tragen.

Richtwerte gibt es so nicht, wobei Sie aber gerade bei Versicherungen darauf achten sollten, ob es in Ihrem Objekt auch Gewerberäume gibt. Ist dieses der Fall, können dadurch erwachsene höhere Kosten den Wohnraummietern nicht auferlegt werden.


Da Sie offenbar die Nebenkostenabrechnung bekommen haben, sollte diese also insgesamt genauer geprüft werden, als es im Rahmen der Erstberatung möglich ist, zumal auch meistens die Positionen Hauswart, Leerstand und Verteilerschlüssel angreifbar sind.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle


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