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Nebenkostenabrechnung // Differenz qm in Mietvertrag und Abrechnung

27.01.2020 13:03 |
Preis: 52,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Maßgebliche Wohnfläche bei Nebenkostenabrechnung

Liebe Anwälte,

bei der Überprüfung der Nebenkostenabrechnung ist mir aufgefallen, dass die im Mietvertrag genannten qm nicht mit denen in der Nebenkostenabrechnung genannten qm für meine Wohnung übereinstimmen. Im Mietvertrag sind es 226,66 qm und lt. Nebenkostenabrechnung 246,40 qm.
Die Abweichung liegt unter 10 Prozent.
Welche Zahl ist ausschlaggebend? Müssen die Angaben aus dem Mietvertrag genommen werden? Oder hat der Vermieter recht und ich muss die höheren Werte aus der Abrechnung akzeptieren?

Die in der Nebenkostenabrechnung genannten qm sind lt. Vermieter korrekt und wären genauestens mit Laser ausgemessen worden. Diese Messung muss definitiv vor Abschluss des Mietvertrages erfolgt sein, weil niemand zum Ausmessen da war, seit ich dort wohne.
Auf Nachfrage, warum die Zahlen dann nicht so im Mietvertrag stehen, erhielt ich leider keine Antwort.

Vielen Dank im Voraus für die Antwort.

Mit freundlichen Grüßen,
Christina Abeling
27.01.2020 | 13:37

Antwort

von


(292)
Hopfengartenweg 6
90451 Nürnberg
Tel: 091138433062
Web: http://www.frischhut-recht.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Bei der Nebenkostenabrechnung ist nach jüngster Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs auf die tatsächlichen Gegebenheiten und nicht auf die vertraglichen Angaben zur Wohnfläche abzustellen, vgl. BGH, Urteil vom 30.5.2018, Az.: VIII ZR 220/17. Insoweit ist es zulässig, wenn Ihr Vermieter hier auf die tatsächliche Wohnfläche abstellt.

Seine frühere Rechtsprechung, wonach im Rahmen einer Betriebskostenabrechnung die vereinbarte Wohnfläche maßgeblich ist (soweit diese nicht mehr als 10 Prozent von der tatsächlichen Wohnfläche abweicht) vertritt der Bundesgerichtshof inzwischen nicht mehr.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie in dieser Angelegenheit weiterführende anwaltliche Unterstützung benötigen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit gern zur Verfügung, da meine auf das Miet- und Wohnungseigentumsrecht spezialisierte Kanzlei gerade auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden. Soweit Sie rechtschutzversichert sein sollten, kann zudem auch eine kostenfreie Deckungsanfrage für Sie gestellt werden.

Ich hoffe ansonsten, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen




Dipl.iur. Mikio A. Frischhut
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Mikio Frischhut

ANTWORT VON

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