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Nebenkostenabrechnung, Gewerbe

28.03.2008 14:01 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Vermieter eines Mehrfamilienwohnhauses. Ein Mieter hat beim Gewerbeamt den Betriebssitz von 2 verschiedenen Firmen unter der angemieteten Wohnung angemeldet. Ich habe die Wohnung ausschließlich zu Wohnzwecken vermietet.
Nachdem ich ihn aufforderte seine Betriebssitze umzumelden legte er Einspruch ein mit der Begründung, dass er nur seine Post in den angemieteten Räumen erledigt.
Er betreibt einen Internetversandhandel sowie führt er einen Handwerksbetrieb.
Ist durch die Anmeldung von Gewerbe in meinem MFH eine Bauord-
nungsrechtliche Genehmigung erforderlich? Muß ich die Ausübung
seiner Tätigkeiten in meinem Haus dulden?
Desweiteren erhielt der Mieter im April 2007 seine Nebenkostenabrechnung für das Jahr 2006. Er legte Widerspruch ein bezgl. der Abwasserkosten. Daraufhin erhielt er in Kopie
die Wasserrechnung vom Versorgungsträger.
Nachdem ich ihn im August und dann im Februar anmahnte die Nach-
zahlung zu bezahlen legte er wiederum Einspruch wegen der Abwasserkosten ein.
Ich muß hier noch folgendes erklären. Der Gartenwasserzähler war
defekt und wurde am 27.07.2006 gewechselt. Ab dem 27,07,2006
wurden bis zur Abrechnung 8 m3 Gartenwasser verbraucht und in der Abrechnung vom Versorger in Rechnung gestellt.
Anhand der einzelnen Wohnungszähler wurde der tatsächliche
Gartenwasserstand vom Einbau bis zum Ausbau ermittelt. Vom Versorgungsträger bekam ich eine Nachberechnung für Abwasser in Höhe von 650,00 Euro.( 15.09.2006) Diese Nachberechnung habe ich aus Kulanz den Mietern bei der Betriebskostenabrechnung 2006 nicht weiterberechnet.
Den Gartenwasserverbrauch vom 01.01.2006 bis zum 27.07.2006 kann ich aufgrund der defekten Gartenwasserzählers nicht ermitteln.
Der Mieter bemängelt die Berechnung der Gartenwasserkosten und
lehnt die Nachzahlung der Nebenkostenabrechnung (250,00 Euro) generell ab.
Ich habe anhand seines Wasserverbrauchs (Wohnungszähler) für
den gesamten Mietzeitraum festgestellt,dass der Mieter ca 100,00 Euro Wasserkosten zuwenig bezahlt hat, wobei noch nicht einmal Gartenwasser anteilig berechnet wurde.
Wie soll ich jetzt weiter vorgehen?
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Fragestellerin, sehr geehrter Fragesteller,

wenn der Mieter in der Wohnung wohnt und nebenher noch die Post für seine Gewerbebetriebe erledigt, ohne die Nachbarn zu beeinträchtigen, dann bestehen dagegen keine Einwände.

Problematisch wird es jedoch, wenn die Wohnung nicht zum Wohnen genutzt wird, oder von dem Handwerksbetrieb Lärm- oder Geruchsbelästigungen ausgehen. Dann müßten sie die Ausübung des Handwerksbetriebs in der Wohnung schon deshalb untersagen, damit die anderen Mieter die Miete nicht mindern können.

In diesem Fall wäre es angebracht, ihn schriftlich abzumahnen und anzukündigen, dass Sie ihm fristlos kündigen, wenn er die störenden Tätigkeiten nicht innerhalb einer von Ihnen zu setzenden Frist einstellt.

Den Verbrauch für das Gartenwasser können Sie schätzen, indem Sie den Verbrauch der Vorjahre als Vergleich nehmen.
Da das Gartenwasser nach Ihrer Sachverhaltsschilderung jedoch nicht auf die Mieter umgelegt wurde, ist dies nicht einmal erforderlich.

Wegen der Betriebskostenabrechnung sollten Sie Ihrem Mieter eine Frist von 14 Tagen setzen und ankündigen, dass Sie die Nachzahlung vor Gericht einklagen, wenn diese nicht innerhalb der Frist beglichen wird.

Zuständig wäre das Amtsgericht. Die Gerichtskosten würden 75,00 Euro betragen. Diese wären zunächst von Ihnen auszulegen. Nach einem gewonnenen Prozess würden Sie diese jedoch wieder zurück erhalten.

Für den Prozess vor dem Amtsgericht wäre ein Anwalt nicht erforderlich.

Ich hoffe Ihnen mit meinen Antworten einen ersten Überblick gegeben zu haben.

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