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Nebenkosten-Wasserabrechnung

| 15.03.2011 17:46 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Nebenkosten: Wasserabrechnung

Der Wasserstand wird durch uns am Hauswasserzähler abgelesen und der Gemeinde mitgeteilt. Die Gemeinde rechnet vom Ablesetag (im Nov.) prozentual bis Stichtag 31.12. einen angenommenen Endbestand dazu.

Wir haben für unsere Mieter Zwischenzähler, die wir zeitgleich (im Nov.) mit dem Gemeindezähler ablesen, jedoch nicht bis zum 31.12. aufrechnen. Die Zwischenzähler wiesen eine große Differenz zum Gemeindezähler aus. Nun lassen wir die Zwischenzähler auswechseln.

Die Differenz der Zwischenzähler zum Endbestand (Gesamtverbrauch erstellt durch die Gemeinde) haben wir entsprechend den Wasserverbrauch (Zwischenzähler) den Mietern prozentual zugerechnet.

Nun weigert sich ein Mieter zu zahlen und erkennt nur seinen Zwischenzähler als Verbrauchszähler an. Bisher hat er nie Einspruch erhoben, noch Einblick angefordert. (Haben ihm die Unterlagen kopiert und zugesandt.

Wie ist die Rechtslage bei der Differenzzuordnung (m³/€) Zwischenzähler zu Hauptzähler?

Sehr geehrte Fragestellerin,
entsprechend Ihren Angaben beantworte ich Ihre Frage gerne wie folgt:

Messdifferenzen zwischen Hauptzähler und der Summe der Wohnungs- bzw. Zwischenzähler kommen sehr häufig vor. Dies kann auf verschiedensten Gründen beruhen wie z.B. Ungenauigkeiten der einzelnen Zähler oder Undichtigkeiten im Rohrsystem. Daher sind Vermieter grundsätzlich berechtigt, Abweichungen jeweils verbrauchsabhängig auf die Mieter zu verteilen. Allerdings gilt dies nur bis zu einer Abweichung von ca. 20%. Ist die Differenz höher, so spricht vieles dafür, dass die Mehrkosten nicht mehr umlagefähig sind.
Denn dann muss davon ausgegangen werden, dass der Vermieter seiner Erhaltungspflicht der Leitungen, Zähler sowie Sanitäranlagen nicht ausreichend nachgekommen ist.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben. Bei Unklarheiten nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.
Abschliessend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass meine Antwort eine Ersteinschätzung auf der Basis Ihrer Schilderung darstellt, die eine ausführliche Beratung nach Einsicht in alle Unterlagen nicht ersetzen kann.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Schäfer
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 18.03.2011 | 11:15

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