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Nebenkosten Gartenarbeit


28.11.2007 10:10 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler



Sehr geehrte Anwälte,
ich verwalte in Gelsenkirchen ehrenamtlich ein Vierfamilienhaus, in dem ich auch eine Wohnung besitze.Im Garten dieses Hauses mußte im vorigen Jahr eine etwa 10m hohe Robinie wegen eines Kronenschadens gefällt werden.Die Kosten von etwa 1000 € habe ich auf die 4 Eigentümer aufgeteilt.Einer der beiden Mieter weigert sich die anteiligen Kosten zu übernehmen.
Frage:Können die Kosten für die Baumfällung weiterbelastet werden?
Vielen Dank.
Hartmut Lyss
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Instandhaltungskosten sind grundsätzlich auf Mieter umlegbar. Dies setzt jedoch voraus, dass die Kosten laufend entstehen und gewissermaßen ein natürlicher Abgang ausgeglichen werden soll (z.B. Baumschnitt). Hierunter fällt nicht die Beseitigung von Bäumen aus Altersgründen oder wegen Witterungs- und Umwelteinflüssen. Auch kann dann keine Umlage stattfinden, wenn der Baum Licht- und Luftzufuhr zum Haus beeinträchtigt.

Ist die Robinie gefällt worden, um einer Verkehrssicherungspflicht nachzukommen, liegt grundsätzlich keine Umlagefähigkeit vor. Bei einem Sturmschaden kann diese aber ausnahmsweise vorliegen (LG Hamburg, Urteil vom 13.07.1989, / S 185/88). Entscheidend ist letztlich, wie häufig Kosten für Baumfällungen anfallen, da Instandsetzungs- und Instandhaltungskosten im Garten nur dann umgelegt werden können, wenn sie laufend entstehen.

Da mir die Ursachen für die Baumfällung aktuell nicht bekannt sind, kann die Sachlage nicht abschließend beurteilt werden.

Ich hoffe aber, Ihnen einen ersten Überblick gegeben zu haben. Bei Bedarf stellen Sie gerne eine kostenlose Nachfrage.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt
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