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Nebenjob während Elternzeit


17.09.2007 17:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Ich befinde mich z.Zt. in Elternzeit, 10 Jahre Betriebszugehörigkeit, der Standort der Firma wird geschlossen und ich werde einen Aufhebungsvertrag mit einer erhöhten Abfindung zum 31.12. akzeptieren. Dieser Sachverhalt ist geklärt aber noch nicht vertraglich abgeschlossen.
Nun möchte ich für den Zeitraum 24.9. bis 31.12. eine Nebentätigkeit bei einer anderen Firma auf Basis Minijob EUR 400 annehmen und benötige ja hierfür die Zustimmung des alten Arbeitgebers. Ich habe nun Angst, dass sie einen Grund finden könnten mir meine Abfindung dann nicht zahlen zu müssen...oder dass es irgendwie mit der Vertragsaufhebung kollidiert...
ich bin ja der Meinung das eine hat mit dem anderen nichts zu tun, da das Arbeitsverhältnis mit Elternzeit ja noch bis 31.12. besteht. Ich möchte aber dennoch meine Abfindung nicht riskieren...haben Sie hierzu eine Einschätzung? Danke Mfg

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Sehr geehrte Fragestellerin,
sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben summarisch wie folgt beantworten:

Grundsätzlich haben beide Regelungen nichts miteinander zu tun.

Auf der einen Seite verlangen Sie Zustimmung zu einer Nebentätigkeit (die der Arbeitgeber hier wohl unter kaum einem Gesichtspunkt verweigern kann) und auf der anderen Seite vereinbaren Sie eine Auflösung des Arbeitsvertrages.

Nachdem letzteres eine einvernehmliche – nicht erzwingbare – Auflösung darstellt, bestehen rechtlich Zwar keine Bedenken. Allerdings finden sich immer wieder Arbeitgeber, die in solchen Situationen argumentieren, dass der Nebenverdienst den „Anspruch“ auf Abfindung reduziere.

Diesem Argument sollte entgegengehalten werden, dass eine Nebentätigkeit nicht mit dem Verlust des Hauptarbeitsplatzes zu tun hat.

Fraglich ist zudem, ob Sie überhaupt die Zustimmung einholen müssen. Schauen Sie dazu auf jeden Fall noch mal in den Arbeitsvertrag, welche Regelungen es hierzu gibt.

Alles in allem halte ich die Situation für derart zu Handhaben, dass Ihnen keine Nachteile entstehen – was aber auch vom Umfeld des Arbeitgebers abhängt.

Ich hoffe, Ihnen einen hilfreichen ersten Überblick verschafft zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Bitte beachten Sie, dass diese Beratung eine umfassende Prüfung an Hand aller Unterlagen nicht ersetzen kann. Für Rückfragen und die weitere Interessenvertretung stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

www.anwalt-for-you.de

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