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Nebengewerbe in Elternzeit und GKV

03.05.2017 13:10 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Tag,

ich befinde mich seit Januar 2017 bis Januar 2019 in Elternzeit und möchte nun ein Nebengewerbe anmelden.

Einkommen Netto vor Elternzeit: 1900 EUR
Elterngeld: 1100 Eur, dies lasse ich mir als ElterngeldPlus auszahlen (sprich 550 EUR / Monat) also längerer Auszahlungszeitraum.

Ich bin ja während meiner 2 Jahre Elternzeit ohne Nebengewerbe beitragsfrei krankenversichert (Arbeitsverhältnis besteht ja noch - befindest sich ja nur ruhend).

Wenn ich nun das Nebengewerbe anmelde und es den einen zeitlichen Aufwand von 16 Std. / Woche nicht überschreitet & mein Gewinn aus dieser Selbstständigkeit nicht mehr als 500 EUR / Monat sind, bleibe ich dann weiterhin bei der gesetzlichen Krankenversicherung beitragsfrei während der Elternzeit versichert? Einverständnis des AG liegt vor.

Vielen Dank für die Antworten.



Sehr geehrter Ratsuchender,

zur Umsetzung Ihres Vorhabens ist es unerlässlich, dass Sie Ihr Nebengewerbe auf jeden Fall Ihrer Krankenkasse melden müssen.

Diese wird dann entscheiden, ob es sich um ein Nebengewerbe handelt, denn dann verbleibt es bei der Beitragsfreiheit.

Es wird demnach auf die Einschätzung der Krankenkasse ankommen.

Nach Ihrer Darstellung wird es sich um ein Nebengewerbe handeln. Als Kriterium ist die wöchentliche Stundenzahl heranzuziehen. Bei den genannten 16 Stunden ist nicht einer hauptberuflichen Tätigkeit auszugehen.

Auch das erzielte Einkommen ist im Verhältnis zu Ihrem Einkommen vor der Elternzeit nicht als Haupteinnahme zu werten.

Sie sollten um Unwägbarkeiten auszuschließen vorab das Gespräch mit der Krankenlasse suchen.

Nach Ihrer Darstellung müsste es bei der Betragsfreiheit bleiben.


MIt freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 03.05.2017 | 14:17

Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Sehe ich es in dem Fall richtig, dass zur Bewertung mein Gehalt vor !! der Elternzeit herangezogen wird (also mein Gehalt aus meiner hauptberuflichen Tätigkeit) und nicht das Elterngeld bzw. die halbierte Zahlung der Elterngeldstelle?

Mit freundlichen Grüßen.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.05.2017 | 14:24

Sehr geehrter Ratssuchender,

es wird für die Einschätzung, ob es ein Nebengewerbe handelt darauf ankommen, welchen Stellenwert die Tätigkeit hat. Dabei wird auch berücksichtigt, in welchen Verhältnis diese zu den früheren Einkommen steht.

Sie haben es zutreffend mit den Worten " hauptberufliche Tätigkeit " beschrieben. Aus dieser Tätigkeit haben Sie das genannte Einkommen erzielt. Für die Einschätzung, ob ein Nebengewerbe vorliegt, wird dann auch der Vergleich eben zu dieser herangezogen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

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