Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.015
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Namensrecht - wie kann man meinem Mann den Namen wegnehmen?


25.08.2006 08:39 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich habe die Trennung eingereicht, da mein Mann Trinker ist, und sich nicht einer Therapie unterzieht, und das geht jetzt schon 4 Jahre, jedenfalls hat er bei der Heirat meinen Namen angenommen, das ist ein alter Adelsnamen, und jetzt möchte ich nicht, daß er diesen Namen weiter behält, noch dazu, wo er schon wieder arbeitlos ist, und ich möchte auch nicht, daß dieser Namen dann vielleicht an eine andere Frau weitergegeben wird, oder sonstiger Mißbrauch betrieben wird?Was kann ich da am beste machen, bzw. wie kann man ihm den Namen wegnehmen???Vielen lieben Dank, mit freundlichen Grüßen
Ps. Er ist deutscher, ich bin Österreicherin und wir haben nach dem österreichsichen Recht geheiratet.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage und kann Ihnen diesbetzüglich folgendes mitteilen:

In § 93a ABGB ist die Rücknahme der Namensannahme geregelt:

§ 93a. Eine Person, deren Ehe aufgelöst ist, kann dem Standesbeamten in öffentlicher oder öffentlich beglaubigter Urkunde erklären, einen früheren Familiennamen wieder anzunehmen. Ein Familienname, der von einem früheren Ehegatten aus einer geschiedenen oder aufgehobenen Ehe abgeleitet wird, darf nur wieder angenommen werden, wenn aus dieser früheren Ehe Nachkommenschaft vorhanden ist.

Das bedeutet für Sie, dass Ihr Nochehemann in öffentlicher oder öffentlich beglaubigter Urkunde nach Auflösung der Ehe erklären kann, dass er seinen alten Namen wieder annimmt.
Dies wäre der einfachste Weg, wenn er dies freiwillig macht.

Sollten er sich dagegen sträuben, wird es sehr schwierig werden. Eine Möglichkeit könnte bei Ihnen darin bestehen, dass Sie Ihrem Ehemann gerichtlich untersagen,den Namen auf Grund der Bekanntheit unter dem Gesichtspunkt der Rechtsmissbrauchs weiterzuführen.Diese Möglichkeit besteht jedoch nur in krassen Ausnahmefällen.

Es kommt natürlich auch darauf an, ob eine Regelung im Ehevertrag diesbezüglich geschlossen wurde.

Ich würde Ihnen dringend raten, einen Anwalt aufzusuchen, der sich der Angelegenheit annimmt. Auf Grund der Bedeutung Ihres Namens, dessen Erhalt und guter Ruf Ihnen natürlich sehr wichtig ist, ist eine Mandatierung meines Erachtens unumgänglich, wenn Ihr Nochehemann nicht freiwillig auf den Namen verzichtet.

Ich hoffe, dass ich Ihnen im Rahmen der Erstberatung auf Grund Ihrer Angaben eine erste rechtliche Orientierung geben konnte.Bitte beachten Sie, dass auf Grund von Umständen, die der Bearbeiterin nicht bekannt sind, eine andere rechtliche Beurteilung möglich ist.

Mit freundlichen Grüßen

Christine Gerlach
Rechtsanwältin

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER