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Namensrecht - Wie wird entschieden wie ein Doppelname aussieht?

| 01.12.2012 16:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notar und Rechtsanwalt Oliver Wöhler


Mein Sohn ist 8 Jahre alt und hat meinen Nachnamen. Er lebt bei seiner Mutter, meiner Ex-Frau. Die hat neu geheiratet und den Namen von ihrem neuen Mann angenommen.
Jetzt will sie, das auch mein Sohn den Namen annimmt. Sie weiß aber auch, das sie damit ohne meine Zustimmung eher nicht durch kommt.
Jetzt redet sie von einem Doppelnamen.
1. Wie stehen ihre Chancen vor Gericht damit durch zu kommen?
2. Sagen wir mal im Moment heißt mein Sohn mit Nachnamen Muster. Sie heißt sagen wir mal Mann. Wie wird entschieden wie ein Doppelname aussieht?
Muster-Mann
oder
Mann-Muster.

Ich würde, wenn es nicht anders geht, einen Doppelnamen zustimmen.
Dann aber mit meinem Namen vorne und der neue Namen hinten.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:

Ihre Exfrau kann nach § 1618 BGB dem Sohn den neuen Ehenamen erteilen oder diesen dem Geburtsnamen voranstellen oder anfügen. Dies setzt aber nach § 1618 S. 3 BGB immer Ihre Einwilligung voraus, da Sie mitsorgeberechtigt sind bzw. weil das Kind Ihren Namen trägt.

Der Ersetzung Ihrer Einwilligung durch das Familiengericht wird nach § 1618 S. 4 BGB nur erfolgen, wenn die Einbennung zum wohle des Kindes erforderlich ist. Die Namensänderung muss aus Gründen des Kindeswohles unabdingbar notwendig sein.

Derartige Gründe sind nach Ihrer Schilderung nicht erkennbar. An die additive Einbennung sind geringere Anforderungen als an den vollständigen Wechsel gestellt.



In einem Gerichtsverfahren könnte das Gericht auch auf einen Doppelnamen erkennen, weil hier der Eingriff weniger hoch ist, aber auch hierfür müssen gute Gründe vorliegen.


Um hier einen Kompromiss zu schließen, wäre es also denkbar, dass Sie einem Doppelnamen zustimmen, bei dem Ihr Name vorne steht. Die Chancen Ihrer Exfrau bei Gericht kann ich anhand der Angaben nicht endgültig einschätzen, Ihre Position ist aber definitiv besser.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Wöhler, Rechtsanwalt


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