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Namensführungsmöglichkeiten nach Heirat

| 19.02.2008 11:53 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Folgender Sachverhalt (Namen geändert):

Sabine Meir hat mit David Huber eine uneheliche Tochter namens Rebecca Meir, geb. 1998.

Nach der Trennung von Huber möchte Sabine Meir nun Thomas Schmied heiraten und nach der Eheschließung den Namen Sabine Meir-Schmied führen.

Besteht die rechtliche Möglichkeit, dass das bereits vorhandene 10jährige Kind nach der Eheschließung bei dieser Konstellation seinen bisherigen Namen Rebecca Meir in unveränderter Form weiterführen kann?

Praktisch gesehen hätte die Wahl des Doppelnamens der Ehefrau/Mutter in diesem Fall ja den enormen Vorteil, dass einerseits sofort ersichtlich wird, dass Sabine Meir-Schmied die Ehefrau des Thomas Schmied ist (z.B. Vorlage Personalausweis bei Banken, Behörden, etc.), andererseits wäre auch die Beziehung Mutter/Tochter Sabine Meir-Schmied/Rebecca Meir ohne Probleme ersichtlich, ohne einem bereits 10jährigen Kind zumuten zu müssen, einen neuen Nachnamen zu bekommen.

Vielen Dank im Voraus für die Beantwortung dieser Frage.

Sehr geehrte Fragestellerin,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Das Kind kann den Namen Rebecca Meir in unveränderter Form weiterführen. Dies ist auch üblich. Nur in der gegenteiligen Konstellation, dass die Tochter den neuen Ehenamen oder neuen Namen der Mutter annehmen soll, wäre eine Einwilligung der Tochter -da diese bereits das fünfte Lebensjahr vollendet hat- und gegebenenfalls eine Erklärung des anderen Elternteils -des Herrn David Huber- nötig. Dies hängt aber davon ab, wie die elterliche Sorge zwischen der Mutter und Herrn Huber geregelt ist.

Auch der Mutter ist es ohne Probleme möglich den Namen Meir-Schmied zu führen. Diese Möglichkeit ist in § 1355 IV BGB geregelt. Es kann durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten dem Ehename der Geburtsname vorangestellt werden.

Ich hoffe, daß meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen.

Mit freundlichen Grüßen,

Florian Müller
(Rechtsanwalt)

§ 1355 BGB Ehename

(4) 1 Ein Ehegatte, dessen Name nicht Ehename wird, kann durch Erklärung gegenüber dem Standesbeamten dem Ehenamen seinen Geburtsnamen oder den zur Zeit der Erklärung über die Bestimmung des Ehenamens geführten Namen voranstellen oder anfügen. 2 Dies gilt nicht, wenn der Ehename aus mehreren Namen besteht. 3 Besteht der Name eines Ehegatten aus mehreren Namen, so kann nur einer dieser Namen hinzugefügt werden. 4 Die Erklärung kann gegenüber dem Standesbeamten widerrufen werden; in diesem Falle ist eine erneute Erklärung nach Satz 1 nicht zulässig. 5 Die Erklärung und der Widerruf müssen öffentlich beglaubigt werden.

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