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Namensänderung in Namen des leiblichen Vaters?


| 01.08.2005 07:34 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,

mein Name ist A*****, ich bin 40 Jahre alt und ledig.
Ich wurde 1965 als uneheliches Kind geboren. 1967 erhielt ich durch Namenserteilung den Nachnamen meines Stiefvater "*****".
Mein leiblicher Vater ist bereits verstorben.
Bis im letzten Jahr war auf meiner Geburtsurkunde kein Vater eingetragen.
Nach einigem Hin- und Her war es mir möglich den Namen meines leiblichen Vaters nachtragen zu lassen. Nur bei der Namenserteilung waren dem Standesbeamten angeblich die Hände gebunden. Er wies mich auch darauf hin, daß es nicht einfach sein würde dies durchzusetzen.

Nun planen meine Freundin und ich im nächsten Jahr zu heiraten.
Und ich möchte unserer kleinen Familie meinen "originalen" Familiennamen geben.

Welche Möglichkeiten habe ich, wie stehen die Chancen und was kommt finanzell auf mich zu?

Vielen Dank im voraus

*****

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Sehr geehrter Ratsuchender,

zunächst ist es wichtig, ob sie durch ihren Stiefvater adopiert worden sind. Wäre dieses der Fall, käme eine Namensanderung leider nicht mehr in Betracht (OLG Zweibrücken, Urteil vom 21.07.1999; Az.: 3 W 255/00) und sie müssten den ungeleibten Namen behalten.

Ist eine Adoption nicht erfolgt, besteht nach § 3 NamÄndG und § 12 BGB die Möglichkeiten, den Namen zu ändern.

Voraussetzung ist aber, dass ein wichtiger Grund vorliegt.

Warum dieses der Fall ist, muss dann ganz genau von ihnen dargelegt werden. Dieses wäre dann der Fall, wenn ihnen die Tragung des jetzigen Nachnamens nicht mehr zumutbar wäre ( z.B unglückliche Scheibweise; Allerweltsname; Verwechselungsgefahr).


Der bisherige Sachverhalt bietet davon einfach zu wenig Anhaltspunkte, so dass ich hier dazu raten würde, einen Kollegen vor Ort aufzusuchen, um die weiteren Schritte abzuklären (siehe Button "Hilfe"). Es muss der Sachverhalt genau abgeklärt werden. Insbesondere sollte auch darauf abgestellt werden, dass der Name des leiblichen Vaters hier ansonsten unterdrückt wird, und ihr Fall hier diese Besonderheit zu berücksichtigen hat.

Die Möglichkeit zur Namensänderung besteht also grundsätzlich, wobei für eine Änderung Gebühren von 2,50 EUR bis 1000,00 EUR anfallen. Die genaue Höhe liegt im Ermessen der Behörde und wird regelmäßig sich ungefähr in der Mitte einpegeln.



Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 01.08.2005 | 08:27

Sehr geehrte Frau True-Bohle,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Ihrem Schreiben entnehme ich, daß es prinzipiell Möglich ist, da ich nicht adoptiert bin. Ich habe sogar einen Briefwechsel zwischen Stiefvater und Vater vorliegen, aus dem hervorgeht, daß es beide wünschen, mir später die Möglichkeit zu geben einen Familiennamen zu wählen.

Sie schreiben
> einen Kollegen vor Ort aufzusuchen
Das zust. Standesamt befindet sich in Nürnberg. Ich wohne derzeit in der Nähe von Idar Oberstein.
Sollte der Anwalt aus dem Nürnberger Raum kommen, oder ist das prinzipiell egal?
Kann ich die Angelegenheit mit Ihnen weiterführen?

Viele Grüße

*****

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.08.2005 | 08:36

Das erhöht die Chancen natürlich, da nun auch noch der Willen der "Väter" manifestiert worden ist.

Die Angelegenheit kann auch durch unser Büro weitergeführt werden. Der Sitz des RA ist dabei egal. Wir werden ihnen eine email an die angegebene Adresse schicken, damit die Einzelheiten und auch die Honorarfrage geklärt werden kann.


Bitte setzen Sie sich danach dann mit unserem Büro in Verbindung, damit das weitere Vorgehen dann abgeklärt werden kann.

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