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Namensänderung beim Kind - Obwohl der Vater einverstanden war, wurde der Antrag abgelehnt?

12.11.2010 16:32 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto


Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Mann und ich sind geschieden. Bereits in der Zeit der Ehe hatten wir unterschiedliche Namensführung. Unsere gemeinsame Tochter trägt von Anfang an den Namen des Vaters. Nach der Scheidung habe ich versucht, bei zuständigem Amt einen Antrag auf Namensänderung (damit sie so wie ich heißt) zu stellen. Obwohl der Vater einverstanden war, wurde der Antrag abgelehnt.

Das Problem bei dem Familiennamen meiner Tochter liegt aber hauptsächlich darin, dass der Name fremdländisch ist, schwierig zu schreiben und auszusprechen ist. Sie hat damit in der Schule immer wieder Probleme, weil der Name von Kindern lächerlich gemacht und ungünstig abgekürzt wird. Sie sagt selber, dass sie so nicht heißen möchte.

Daher meine Frage, kann man beim Amt einen Antrag auf generelle Namensänderung bei meiner Tochter wg. dieser Schwierigkeiten stellen?
Vielen Dank.

Guten Tag,

ich möchte Ihre Frage wie folgt beantworten:

Nach § 3 NamÄndG darf ein Familienname nur geändert werden, wenn ein wichtiger Grund die Änderung rechtfertigt.

Die Frage, was wichtige Gründe sind, beantwortet zum Teil die NamÄndVwV z.B. in Abschnitt 5.35:

Familiennamen, die anstößig oder lächerlich klingen oder Anlass zu frivolen oder unangemessenen Wortspielen geben können, rechtfertigen regelmäßig eine Namensänderung.

Abschnitt 5.36:
Führen Schwierigkeiten in der Schreibweise oder bei der Aussprache eines Familiennamens zu einer nicht nur unwesentlichen Behinderung des Antragstellers, so ist eine Namensänderung regelmäßig gerechtfertigt.


Ob diese Voraussetzungen in Ihrem Fall vorliegen, muss genau geprüft werden.

Falls der Nachname des Kindes der ist, mit dem Sie sich hier angemeldet haben, dürfte es wahrscheinlich Probleme geben, solche Gründe darzulegen.


Mit freundlichen Grüßen

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