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Namensänderung Kind nach Heirat

17.05.2012 20:52 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich habe letzte Woche geheiratet und den Namen meines Mannes angenommen.Mein Sohn (2 Jahre) hat den Namen seines leiblichen Vaters (nicht verheiratet,Namenserteilung vor der Geburt).wir wollen das auch er unseren Familiennamen bekommt,leider stellt sich der leibliche Vater quer.Sohn und Vater haben seit ca.einem Jahr keinen Kontakt mehr miteinander.Wie muss ich jetzt weiter Vorgehen und wie stehen unsere Chanchen das mein Sohn den Familennamen bekommt ohne Adoption?Habe das alleinige Sorgerecht.

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts beantworten möchte:


Die Einbennung des Kindes richtet sich nach § 1618 BGB. Da Ihr Sohn den Namen des Vaters trägt, ist für die Namensänderung des Kindes die Zustimmung des Vaters erforderlich. Wird die Einwilligung nicht erteilt, kann diese durch das Familiengericht ersetzt werden, wenn dies dem Wohl des Kindes entspricht.

Es reicht dabei nicht aus, dass der Wunsch besteht dem Kind den Familiennamen der neuen Familie zu geben. Es muss durch den Antragssteller im gerichtlichen Verfahren bewiesen werden, dass die Änderung zum Wohl dees Kindes notwendig ist. Es kommt immer auf die Umstände des Einzelfalls an. Man kann daher anhand Ihrer Angaben keine entgültige Prognose abgeben. Die Rechtsprechung berücksichtigt in den Entscheidungen, auch wie eng die Bindung zwischen Vater und Kind ist. Je enger die Bindung, desto höher die Anforderungen an die Gründe. Wenn seit einem Jahr kein Kontakt besteht, dann sind die Chancen vor Gericht als gut zu bezeichnen.

Sie sollten einen Anwalt beauftragen, der den Antrag beim Gericht stellt.



Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Oliver Wöhler, Rechtsanwalt

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