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Namensänderung Kind - eventuelle Nachteile


13.08.2008 16:39 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo,

ich bin alleinerziehender Vater eines 6 Jährigen Jungen.
Ich teile mir mit meiner Ex-Partnerin das Sorgerecht und das Aufenthaltsbestimmungsrecht liegt bei mir.
Seit ca 2,5 Jahren habe ich von der Kindesmutter nichts mehr gehört und Sie zahlt auch keinen Unterhalt.
Habe auch vor das alleinige Sorgerecht zu beantragen.

Nun ist es soweit das mein Sohn eingeschult wird, da wir in einer kleinen Gemeinde mit ca 300 Einwohnern leben, befürchte ich, das mein Sohn mit zunehmendem Alter eventuelle Nachteile erleiden muss, da er den Nachnahmen seiner Mutter trägt.

Ist es möglich eine Namensenderung zu beantragen, auch wenn das Einverständnis der Mutter nicht vorliegt?

Habe mich auch schon mal beim Standesamt erkundigt, doch da sagte man mir das dieses generell nicht möglich wäre.
Nachdem ich das BGB dursucht habe, viel ich über den Pragraphen 1617 ,doch leider bin ich kein Jurist und kann diesen Paragraphen nicht für mich umlegen.

Vielen Dank für schnelle Hilfe.
MfG

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Sehr geehrter Ratsuchender,

der genannte § 1617 BGB regelt das Recht der Namensbestimmung. Ein einmal bestimmter Name kann über diese Vorschrift nachträglich nicht mehr geändert werden.

Der Familienname eines deutschen Staatsbürgers oder eines Staatenlosen, welcher seinen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Geltungsbereich des Namensänderungsgesetzes hat, kann auf Antrag nach § 1 NÄG geändert werden. Nach § 3 NÄG bedarf die Änderung des Namens eines wichtigen Grundes.

Die Begründung des wichtigen Grundes und eines schutzwürdigen Interesses kann insbesondere auf das Vorliegen einer Verwechslungsgefahr, einer langjährigen (geringfügig) unrichtigen Schreibweise eines Familiennamens im Schreibverkehr, Doppelnamen, sehr lange und besonders umständliche Familiennamen, einen lächerlichen Namen oder die gutgläubige Führung des beantragten Namens gestützt werden. Die bloße Befürchtung von Nachteilen dürfte m.E. aber (noch) nicht ausreichen.

Nach § 2 NÄG ist der Antrag durch den gesetzlichen Vertreter zu stellen; dazu ist auch bei Vorliegen eines wichtigen Grundes die Mitwirkung der Mutter erforderlich.

Ich hoffe, Ihnen erste Anhaltspunkte gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichem Gruß

Kaussen
Rechtsanwalt
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