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Nachzahlung von Vergütung


| 13.12.2016 17:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Ich bin seit 2012 bei einem Dienstleister beschäftigt. Im Zusammenhang mit allgemeinen Fragen zu Einsatzzeiten usw. habe ich jetzt erst nach mehrmaligem "nachhaken" Kenntnis vom Bestehen einer Betriebsvereinbarung erhalten. Darin ist unter anderem ein Entgeld von -€- 30,-- im Monat für bestimmte Tätigkeiten aufgeführt. Diese Zahlung wurde aber in den vergangenen Jahren , obwohl die Leistung von mir regelmäßig und nachweisbar erbracht wurde, nicht bei der Gehaltszahlung berücksichtigt.

Kann ich für die vergangenen 3-4 Jahre Forderungen noch geltend machen oder ist da was verjährt ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage aufgrund des geschilderten Sachverhaltes, wie folgt:

Die allgemeine Verjährungsfrist beträgt drei Jahre.

Forderungen aus dem Jahr 2013 müssten Sie bis spätestens 31.12.2016 per Klage oder Mahnbescheid geltend machen. Danach könnte der Arbeitgeber die Einrede der Verjährung mit Erfolg erheben. Für Forderungen aus 2014 - 2016 droht eine Verjährung noch nicht.

Forderungen aus den Jahren davor sind bedauerlicherweise schon verjährt.

Unabhängig davon sollten Sie jedoch Ihren Dienstleistungsvertrag/Arbeitsvertrag dahingehend prüfen (lassen), ob dort Ausschluss - oder Verfallfristen geregelt sind. Diese sind regelmäßig erheblich kürzer als die allgemeine Verjährungsfrist. Sollte eine dahingehende regelung in Ihrem Vertrag vorhanden sein, können Sie trotz noch nicht eingetretener Verjährung Ihre Ansprüche nicht mehr mit Erfolg geltend machen (vorausgesetzt, die Gegenseite beruft sich auf eingetretene Verjährung).

Ob jedoch Forderungen Ihrerseits überhaupt bestehen, kann hier nicht beantwortet werden.

Ich rate Ihnen, Ihren Dienstleistungs-/Arbeitvertrag anwaltlich prüfen zu lassen, ob ein Vorgehen gegen den Arbeitgeber erfolgversprechende sein kann. Sollten Sie hierfür Hilfe benötigen, setzen Sie sich gerne mit mir in Verbindung.

Gerne können Sie bei Bedarf auch die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen.


Mit freundlichen Grüßen

Yvonne Müller
Rechtsanwältin
Bewertung des Fragestellers 15.12.2016 | 10:48


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FRAGESTELLER 15.12.2016 4/5.0
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