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Nachzahlung für Strom aufgrund defektrn Zählers

04.01.2019 09:25 |
Preis: 30,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren, zum 31.12. bekam ich von meinem Energieversorger eine Forderung 2600€ an Strom nachzuzahlen. Hintergrund sei ein defekter Zähler in meinem Haus, der bereits seit 2014 nicht mehr richtig funktioniert habe. Im August 2018 wurde der Zähler durch den Energieversorger getauscht, da man diesen Umstand wohl bemerkt hatte. Da der Zähler jedoch gelaufen ist und regelmäßig abgelesen wurde, habe ich die Fehlfunktionen nicht bemerkt. Aufgefallen sei es auf Nachfrage wohl durch die Relation der anderen Verbräuche zum Strom. Richtig ist, das der Stromverbrauch über die Jahre sehr niedrig war. Das habe ich allerdings nicht beachtet, da ich mich auf die Ablesung jeweils verlassen habe. Meine Frage ist ob der Energieversorger nun berechtigt ist, diese Nachforderung zumindest für die letzten 3 Jahre einzuziehen? Besten Dank im Voraus!

Sehr geehrte Ratsuchende,


sofern wirklich ein Defekt am Zähler vorhanden gewesen ist, kann der Versorger in der Tat vor drei Jahre rückwirkend Forderungen geltend machen; der Verbraucher hat also kein Anrecht darauf, kostenlos/günstiger den Strom bekommen zu haben, wobei es auch keinen Vertrauensschutz gibt (OLG Saarbrücken, Urt.v. 28.10.2003, Az.: 4 U 686/02).


Allerdings muss dann für den Kunden nachvollziehbar sein, auf welcher Basis die Berechnung beruht, so dass nicht einfach Forderungen gestellt werden können, sondern eben eine nachvollziehbare Aufstellumng zu erfolgen hat.

Ob das bei der von Ihnen genannten Forderung der Fall ist, kann nur die individuelle Prüfung ergeben.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle, Oldenburg

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