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Nachzahlung an GKV

| 05.02.2008 20:04 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Böhler


Guten Tag,

Ich schulde meiner GKV einen vierstelligen Betrag.
Es handelt sich hierbei um eine „Nachzahlung“.
Ergeben hat sich das vor allem weil mein Versicherungsstatus „freiwillig Versichert“ lautet, nicht wie angenommen „Student“. Dies ist der Grund, weshalb ich in dem geprüften Zeitraum als absolute selbstständig betrachtet werde und entsprechend höhrer Beiträge hätte zahlen müssen.

Mit dem Status „Student“, würde sich aus der Höhe der Einkünfte, keine solche Rückzahlung ergeben(glaub ich jedenfalls, das höchste Einkommen lag nie über 1800 pro Monat)

Der Status „freiwillig Versichert“ hat sich altersbedingt ergeben.
Da ich bisher keine Rückzahlungen tätigen konnte, werden pro Monat 5 % erhoben.

Gibt es Wege um das einzudämmen, und wie lang darf die GKV diese 5 % erheben.
Ich habe/musste in diesem Zeitraum, Einkommen angeben(also einmal pro Jahr ein bestimmtes Formular ausfüllen), dabei auch immer meine Imma-Bescheinigung dabei gelegt. Insofern war der Status: „freiwillig“ sehr Überraschend.

Mit freundlichen Grüssen




-- Einsatz geändert am 08.02.2008 11:58:39

-- Einsatz geändert am 08.02.2008 11:59:42

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Zunächst wäre Ihr Versichertenstatus zu überprüfen – dies ist erst nach Einsicht in Ihre Akte bei Ihrer Krankenkasse möglich. Es ist zur Beurteilung der Rechtmäßigkeit von deren Vorgehen unerlässlich, sich hierüber ein Bild zu machen, da entscheidend ist, für welche Zeiträume Sie noch als Student (Beitrag richtet sich nach § 245 SGB V) oder schon als Selbständiger und damit regulär freiwillig Versicherter (Beitrag richtet sich nach § 240 SGB V in Verbindung mit der Satzung der Krankenkasse) einzustufen sind. Für letzteres spricht die Tatsache, dass Sie offensichtlich Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit erzielt haben. Aus diesem Grunde könnte die Nachzahlungsforderung Ihrer Krankenkasse auch mit dem Aufschlag von 5% gerechtfertigt sein. Abschließend lässt sich dies aber erst in Kenntnis der Satzung Ihrer Krankenkasse (leider hat jede Krankenkasse hier eigene Regeln) sagen. Wenn aber die Einstufung von der Krankenkasse korrekt vorgenommen worden sein sollte, wäre der Beginn der Nachzahlung anzuraten (ggf. kann eine Ratenzahlung zu für Sie tragbaren Konditionen mit der Krankenkasse unter Verzicht auf weitere Aufschläge vereinbart werden).

Ich rate Ihnen dringend, einen auf das Sozialrecht spezialisierten Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung Ihres Falles zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 08.02.2008 | 16:52

Sehr geehrter Böhler,

der Versicherungsstatus hat sich altersbedingt ergeben.
Alle Studierenden, die zum Zeitpunkt X, 30 Jahre alt waren oder darüber, galten als „freiwillig versichert.“ (so hab ich es in Erinnerung).
Kann es denn trotzdem sein, dass von seiten der GKV ein Irrtum vorliegt?

Mit freundlichen Grüssen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.02.2008 | 10:32

Sehr geehrter Ratsuchender,

verzeihen Sie, dass ich Ihre Nachfrage erst jetzt beantworte:

Grundsätzlich kann ein Irrtum der Krankenkasse erst nach Einsicht in deren Akten abschließend ausgeschlossen werden. Diese könnte etwaige Härten (etwa ein unmittelbar bevorstehendes Studienende) nicht ausreichend berücksichtigt haben.

Ich rate Ihnen daher nochmals, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 27.11.2008 | 12:53

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"zu Pauschal, zu unbezogen auf die Frage.
Der Status "freiwillig versichert" führt nicht zwangläufig zur Selbstständigkeit
Das hätte er wissen müssen, statt § runterzubeten.
"
Stellungnahme vom Anwalt:
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