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Nachzahlung Energieversorger

13.08.2013 10:22 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung:

Wenn eine Vereinbarung über die Rückstände mit dem Energieversorger nicht möglich ist, sollte die Schlichtungsstelle Energie eingeschaltet werden.

Hallo,
wir haben von unserem Energieversorger (Strom) eine Abrechnung bekommen mit einer geforderten Nachzahlung von 728 €. Seid ca. 8 Jahren zahlen wir ständig um die 65 € monatlichen Abschlag und unsere Nachzahlungen betrugen max 140 €.

Auf Nachfrage bei der Hotline, läge die hohe Nachzahlung daran, dass wir die letzten 2 Jahre nur geschätzt wurden und es nicht genau der Zählerstand (Strom) abgelesen wurde. Für uns unerklärlich, das würde ja bedeuten, das wir in den letzten 2 Jahren, wenn genau abgelesen worden wäre, wir über 600 € Nachzahlen hätten müssten.

Wir bewohnen das Haus selber (Eigenheim), haben zur Zeit nur ein Einkommen und wollten den nun erhöhten monatlichen Abschlag von 124 € normal zahlen und die Nachzahlung in monaltichen Raten a 50 €. Laut Energieversorger geht das nicht, es werden nur max 6 Raten gewährt. Für uns nicht leistbar.

Was können wir nun tun? Der Energieversorger sagt, wir werden normal durchgemahnt und dann gekündigt. Da muss es doch andere Möglichkeiten geben, wir sind ja bereit den verbrauchten Strom zu zahlen, (warum auch immer so viel) aber in einer für uns leistbaren Summe! Sollen wir es einfach auf uns zukommen lassen, und versuchen mit dem dann ja wohl erscheinenden Gerichtsvollzieher einen moantlichn Abschlag zu vereinbaren? Und wie und wann sollen wir uns dann um einen neuen Energieversorger kümmern?

13.08.2013 | 10:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich gilt: Wenn eine Forderung begründet und fällig ist, besteht ein Anspruch des Gläubigers auf sofortige (vollständige) Zahlung. Jede Ratenzahlungsvereinbarung ist ein Entgegenkommen.

Dennoch ist auch dem Versorger nicht damit geholfen, auf sofortige Zahlung zu bestehen, wenn Sie dies unter Berücksichtigung Ihres Einkommens nicht leisten können. Selbst nach einem Prozess und bei einer sich anschließenden Zwangsvollstreckung, die weitere Kosten verursachen, sind Freibeträge einzuhalten, so dass die Forderung auch dann möglicherweise nur in geringeren Raten gezahlt werden kann und muss.

Ich empfehle Ihnen, die Schlichtungsstelle Energie e. V. einzuschalten, die immer dann, wenn eine Vereinbarung direkt zwischen Verbraucher und Versorger nicht möglich ist, einen Vermittlungsvorschlag unterbreitet, der dann nach meiner Erfahrung im Regelfall von dem Versorger auch akzeptiert wird.

Weisen Sie bei Ihrem Schreiben an die Schlichtungsstelle unbedingt darauf hin, dass der Versorger mit Kündigung droht. Die Bearbeitungszeiten bei der Schlichtungsstelle betragen wegen der Vielzahl der eingehenden Fälle mehrere Monate. In den Fällen, in denen mit einer Unterbrechung der Stromversorgung gedroht wird, wird die Bearbeitung allerdings vorgezogen.

Legen Sie Ihre Einkommensverhältnisse und Ihre Ausgaben möglichst dezidiert dar, damit die Schlichtungsstelle überprüfen kann, ob die von Ihnen angebotenen Raten auch im Hinblick auf die Pfändungsfreibeträge angemessen sind.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwältin für Familienrecht Anja Holzapfel, Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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