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Nachweispflicht Krankheitsfall - Unklare Formulierung im Arbeitsvertrag

| 06.05.2015 10:07 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Guten Tag,

ich habe eine unklare Formulierung bzgl. der Nachweispflicht der AU in meinem Arbeitsvertrag. Ich weiß das gesetzlich eine AU spätestens nach drei Krankheitstagen am darauffolgenden Tag eingereicht werden muss und das der AG den Nachweis durchaus früher verlangen darf.
Nun zu der Formulierung: "Außerdem ist vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit eine ärztliche Bescheinigung
über die Arbeitsunfähigkeit von deren Beginn an sowie deren voraussichtliche Dauer
einzureichen."

Ich bin mir nun nicht sicher. ob damit nun gemeint ist, dass ich drei Tage Zeit habe eine AU vorzulegen, diese aber bereits bei einem Fehltag einzureichen ist ODER
eine AU erst bei einer drei Kalendertage bestehenden Krankheit eingereicht sein muss.

Vielen Dank.

Sehr geehrter Fragesteller,


zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Die Formulierung in Ihrem Arbeitsvertrag ist dahingehend zu verstehen, dass es nicht auf die Dauer der Arbeitsunfähigkeit ankommt, sondern auf den genauen Zeitpunkt, wann die ärztliche Bescheinigung über die Arbeitsunfähigkeit dem Arbeitgeber vorzulegen ist.


2.

Wenn Sie also am Dritten eines Monats erkrankt sind, ist vor Ablauf des dritten Kalendertages nach Beginn der Erkrankung dem Arbeitgeber die ärztliche Bescheinigung auszuhändigen.

Ob Sie einen Tag oder zehn Tage oder länger erkrankt sind, ist dabei unerheblich.

Im Arbeitsvertrag wird schließlich auf den Beginn der Arbeitsunfähigkeit abgestellt. Daran knüpft die Zeit an, bis zu der im Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorzulegen ist. Das ist der dritte Kalendertag nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit.

Es ist also nicht so, dass eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erst bei einer Erkrankung vorzulegen ist, die länger als drei Tage dauert.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 08.05.2015 | 11:10

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Stellungnahme vom Anwalt:
Der Rechtsanwalt hat die Frage eindeutig und leicht verständlich beantwortet, so daß der Fragesteller nun weiß (oder zumindest wissen müßte), wie der Arbeitsvertrag hinsichtlich der für ihn unklaren Klausel zu verstehen ist.

Deshalb stellt sich die Frage, was den Fragesteller veranlaßt, eine dermaßen inakzepabel negative Bewertung zu veröffentlichen. Hier hätte es nahe gelegen, von der kostenlosen Nachfragemöglichkeit Gebrauch zu machen, wenn man etwas nicht verstanden hat. Aber vermutlich paßt die Antwort des Rechtsanwalts nicht in das Vorstellungsbild des Fragestellers.

Man sieht hier, was Bewertungen teilweise wert sind: nämlich nichts, wenn die Bewertung von jemandem abgegeben wird, dem die Bewertungsfähigkeit fehlt.

Schade!
FRAGESTELLER 08.05.2015 3,4/5,0
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