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Nachweis über Verkauf von ausgehändigten Erbgegenständen?

03.11.2020 18:24 |
Preis: 60,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Rechtsanwältin, sehr geehrter Rechtsanwalt,
Nachdem meine Oma verstorben ist (es gab kein Testament), wurde der Nachlass auf die 4 Kinder aufgeteilt. Meine Mutter war ein Kind der Erben. Leider ist meine Mutter kurze Zeit nach dem Tod der Oma ebenfalls verstorben, so daß ich als Erbe nachrückte. Ein paar Wochen nach dem Tod der Oma haben sich alle Erben (die verbliebenen 3 Kinder und ich als Erbe anstelle meine Mutter) in der Wohnung der Oma getroffen, um die verbliebenen Wertgegenstände auf alle zu verteilen. Dabei wurden mir 2 Schmuckstücke ausgehändigt, die meiner Mutter noch zu Lebzeiten der Oma versprochen waren. Es gibt aber über die Absprache keinen schriftlichen Nachweiß. Ein paar Monate später habe ich dann die Schmückstücke verkauft!

Ein Kind der Oma hat die gesamte Abwicklung und Abrechnung des Nachlasses übernommen und nach Abzug aller Rechnungen das restliche Barvermögen auf alle Erben verteilt. Leider hat das Kind meinen Anteil am Vermögen bis jetzt nicht überwiesen, mit der Begründung, daß ich die Quittung über den Verkauf der Schmuckstücke nicht dem Kind übergeben hätte. Dies wäre angeblich notwendig für einen lückenlosen Nachweis über den Verbleib des Nachlasses.

Die Frage ist nun, muß ich tatsächlich die Quittung über den Verkauf des Schmucks für Dokumentationszwecke übergeben? Ich möchte diese Quittung nicht übergeben, da der Schmuck nach der Aufteilung des Nachlasses in mein Eigentum überging und ich der Meinung bin, keine weitere Rechenschaft über den Verbleib des Schmucks geben muß. Falls doch, reicht es dann auch aus, daß ich ihm statt des Verkaufsbelegs eine schriftliche Empfangsbestätigung übergebe, die ihm bescheinigt, daß ich die Schmuckstücke erhalten habe?
Und darf das Kind die Auszahlung des restlichen Barvermögens zurückhalten, nur weil eine Quittung nicht übergeben wurde?
03.11.2020 | 19:32

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

es gibt überhaupt keinen Anspruch auf eine Quittung. Es reicht heraus, dass Sie schriftlich oder auch nur mündlich bestätigen, die Gegenstände erhalten zu haben. Dieses ist dann ausreichend Grundlage für eine entsprechende Berechnung. Sie können das Ansinnen daher zurückweisen und auf die Auszahlung, notfalls gerichtlich, bestehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnten wir für Sie eine kostenfreie Deckungsanfrage durchführen.

Über eine ggf. positive Bewertung auf dieser Plattform würde ich mich freuen.
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Mit freundlichen Grüßen


Dr. Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


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