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Nachträgliche Änderung Wohnsitz bei Wechselmodell

17.06.2014 13:05 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Zusammenfassung: Der Zweitwohnsitz des minderjährigen Kindes bei getrennt lebenden Sorgeberechtigten.

Hallo,

folgender Sachverhalt.
Ich bin Mutter von drei Kindern (7,9,16) , 38 Jahre alt und war 12 Jahre verheiratet.
Seit vier Jahren geschieden.
Kinder stammen alle vom gleichen Mann.
Er zahlt für die beiden älteren Kinder keinerlei Unterhalt ,
sie bekommen auch keinerlei Geschenke etc.
Die beiden älteren wollen auch keinen Kontakt zu Ihrem Vater.

Er hat sich damals getrennt aufgrund einer neuen Lebensgefährtin,
die geschieden ist ist und einen Sohn von 4 Jahren hat.

Bei der jüngsten praktizieren wir das Wechselmodell
( Woche/Woche, räumliche Entfernung ca 5km) und per
Gericht wurde beschlossen, dass es keine gegenseitige Unterhaltsforderungen gibt.

Es lief nun gut drei Jahre gut und seit einem Jahr habe ich einen neuen Partner,
seitdem sind Veränderungen eingetreten.

Mein Partner kümmert sich sehr liebevoll um alle drei Kinder und dadurch ist
es mir möglich auch seit gut 6 Monaten eine Vollzeitstelle auszuführen.

Seit mein Exmann Kenntnis von meinem neuen Partner hat,
wird die jüngste häufig aufgehetzt und er setzt die jüngste unter Druck.

Er ist ALG II Empfänger, seine Lebensgefährtin seit Januar ebenso.
Mein Tochter teilt sich in der Woche wo Sie bei meinem Exmann ist, das Kinderzimmer mit
dem Sohn der neuen Lebensgefährtin.

Er möchte gerne umziehen, jedoch habe ich von Freunden erfahren,
dass die Argentur für Arbeit keine Erfordernis sieht.

Mein Lebenspartner besitzt ein Haus und möchte gerne, dass ich mit den Kindern bei ihm einziehe.
(ca 12km entfernt)

Die Kinder wollen es sehr gerne und die jüngste hat es Ihrem Papa erzählt.
Er hat daraufhin meine Tochter aufgehetzt und gesagt, dass wenn Sie umziehen würde,
keine Freunde mehr sehen kann/darf und auch die Schule wechseln müsse.

Meine Tochter war dadurch stark verunsichert und nur durch gutes zureden,
konnte man sie beruhigen.

Seitdem möchte mein Exmann, dass die Tochter unbedingt bei ihm als
Nebenwohnsitz/Zweitwohnsitz angemeldet ist, dieses wünsche sich
„angeblich" meine Tochter so sehr.

Ich denke nicht, dass eine 7-jährige soetwas wünscht und wenn ich
Sie darauf anspreche, blockt sie massiv ab.

Persönlich habe ich damit überhaupt kein Problem,
jedoch sehe ich die Befürchtung, dass mein Exmann irgendetwas ausheckt.

Kann sich für mich etwas negativ verändern, wenn ich einem
Zweitwohnsitz zustimme ?
-sei es plötzlich doch Unterhalt, weil sich mein Einkommen verändert hat ?
- Blockade eines Umzuges
etc

Im voraus lieben Dank.

Sehr geehrte Ratsuchende,

gern nehme ich zu dem von Ihnen geschilderten Problem wie folgt Stellung:

Offenbar kursieren im Internet zum Thema Wohnsitz des Kindes und dessen An- bzw. Ummeldung derart haarsträubende Fehlinformationen und Verschwörungstheorien, dass auch sie ins zweifeln geraten sind.

Ich kann Sie jedoch beruhigen. Die Anmeldung eines Zweitwohnsitzes ist eher steuerrechtlich relevant, als familien- oder unterhaltsrechtlich.

Wer wo und wie mit haupt- und Zweitwohnsitz gemeldet ist, interessiert bei Fragen des Kindesunterhaltes oder des Wegzuges wenig, insbesondere nicht das Familiengericht. Hier spielen ganz andere Probleme und Voraussetzungen eine Rolle.

So kann der andere sorgeberechtigte Elternteil immer Einwände gegen den Wegzug des anderen Elternteils und Kind erheben. Ob diese Einwände berechtigt sind, bleibt dann natürlich zu prüfen. Auch Unterhaltsverpflichtungen oder deren Abänderung können je nach Einzelfall unabhängig von der Meldeadresse des Kindes geltend gemacht werden.

Sie könnten daher durchaus der Anmeldung beim Kindesvater zustimmen. Ob das jedoch notwendig und angezeigt ist, bleibt zu bezweifeln.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

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