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Nachnamen uneheliches Kind


| 18.05.2006 18:17 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger



Hallo, folgende Situation:
Ich bin ledig, meine Lebensgefährtin ist getrenntlebend. Scheidungsverfahren läuft( ist anhängig ). Vor der Geburt unserer Tochter habe ich die Vaterschaft anerkannt + gemeinsame Sorge mit Zustimmung der Mutter. Der Noch-Ehemann hat seine Zustimmungserklärung ebenfalls abgegeben. Alle Dokumente wurden vom Jugendamt vor der Geburt ausgestellt. Nun soll meine Tochter auch meinen Nachnamen bekommen. Das zuständige Standesamt sagt jetzt das gehe so nicht. Unsere Tochter muss bis zur Rechtskräftigkeit des Scheidungsurteils erst noch den Nachnamen der Mutter sprich den Familiennamen des Noch-Ehemanns annehmen.
Welche Möglichkeiten habe ich das meine Tochter vom ersten Tag an auch meinen Nachnamen bekommt?

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, diese möchte ich an Hand Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Leider entsprecht die Stellungnahme des Standesamtes auch meiner Auffassung.

Gem. § 1592 gilt der (Noch-)Ehemann als Vater, selbst wenn ein Dritter die Vaterschaft anerkennt (AG Lübeck, StAZ 03, 48).

Damit erhält das Kind bei der Geburt den Ehenamen der (vermeintlichen) Eltern (§ 1616 BGB).

Wird nach der Scheidung Ihre gemeinsame Sorge begründet, kann eine Neuwahl des Namens nach § 1617 b BGB erfolgen.

Ich hoffe, Ihre Frage umfassend und zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben. Für das entgegengebrachte Vertrauen bedanke ich mich recht herzlich. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen


Stefan Steininger
Rechtsanwalt

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