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Nachnamen ändern

28.04.2018 13:40 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Notarin und Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Mein Freund und ich haben eine gemeinsame Tochter bekommen und vor der Geburt eine Vaterschaftsanerkennung und das gemeinsame Sorgerecht beim Amt unterschrieben.
Nun streiten wir uns über den Nachnamen unserer Tochter, ich möchte, dass sie meinen Nachnamen bekommt, mein Freund möchte seinen Namen weitergeben.

Nehmen wir an sie bekommt meinen Namen, und wir heiraten später, kann sie dann seinen Namen später annehmen und ich meinen Nachnamen behalten?

Variante 2: auch wenn wir nicht heiraten, kann Sie nachträglich seinen Nachnamen annehmen?

Zur Info: ich trage einen ausländischen Nachnamen, mein Freund einen deutschen. Er ist der Meinung das sie mit seinem Namen besser in die Gesellschafter integriert wird.

Ich freue mich auf Antwort, danke.

Sehr geehrte Fragestellerin,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Eine nachträgliche Änderung ist nur bei Heirat der Eltern möglich, wenn ein gemeinsamer Ehename gewählt wird. Dann kann auch das Kind diesen Namen erhalten.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.


Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-
-Fachanwältin für Familienrecht-

Nachfrage vom Fragesteller 28.04.2018 | 15:40

Hallo Frau Holzapfel,
nur damit ich es auch sicher richtig verstehe: wenn ich bei der Heirat meinen Nachnamen behalten möchte, dann kann meine Tochter nicht den meines Freundes, bzw dann Ehemanns annehmen? Auch wenn ich damit einverstanden bin?
Danke & herzliche Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 28.04.2018 | 18:31

Sehr geehrte Fragestellerin,


gerne beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:

Der Name des Kindes kann nach §1617c BGB nur dann bei einer Heirat geändert werden, wenn die Eltern einen gemeinsamen Ehenamen wählen. Im Ergebnis führen dann alle denselben Familiennamen.

Wenn die Eltern jeweils ihren Geburtsnamen behalten, ändert sich auch für das Kind nichts. Ein Wahlrecht besteht nur einmal, nämlich bei der Geburt des Kindes.

Mit freundlichen Grüßen aus Wunstorf

Anja Holzapfel

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Ich bin immer noch der Meinung, dass es damals die passende Rechtsgrundlage gab, aber diese Detektivarbeit sprengt vielleicht diese Fragestellung. Das Drumrum war sehr hilfreich. Danke ...
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