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Nachnamen Änderung nach Heirat ohne Geburtsurkunde

26.02.2021 10:04 |
Preis: 51,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


Meine Ehefrau besitzt keine Geburtsurkunde, hat aber den deutschen Pass und ebenfalls die medizinische Approbation mit einem notariell beglaubigtem Schreiben erhalten. Nun haben wir in Dänemark geheiratet und haben diese Ehe auch beim Finanzamt gemeldet. Wir sind beide deutsche Staatsbürger. Das Standesamt weigert sich uns die Möglichkeit zu bieten, dass sie einen Doppelnamen als Nachnamen annimmt, da sie weiterhin daraufhin bestehen, dass dies nur mit einer Geburtsurkunde geschehen kann.

Meine Frage lautet nun, wie ist unser Recht hinsichtlich der Namensänderung? Wir wollen unsere Ehe nicht unbedingt in das Eheregister beim Standesamt eintragen lassen, da uns das nicht wichtig ist und wir keine Vor-oder Nachteile davon haben, aber meinen Nachnamen will sie als Doppelnamen mit ihrem verbinden.

Im Zuge dieser Frage, werden wahrscheinlich weitere Probleme auftauchen, falls wir in naher Zukunft Kinder bekommen und meine Ehefrau auch dann keine Geburtsurkunde haben wird, Kindergeld und weitere Meldungen werden ebenfalls über das Standesamt beantragt. Wie können wir dem bereits jetzt zuvorkommen und das Standesamt zwingen unsere deutschen Pässe anzuerkennen.

26.02.2021 | 12:47

Antwort

von


(2421)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26 7 26
Web: http://WWW.RECHTSANWALT-BOHLE.DE
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vermutlich wird der Standesbeamte recht haben:

Bei einer nachträglichen Änderung in Form der Hinzufügung (Doppelname) sind folgende Unterlagen mindestens beizubringen:

- Eheurkunde oder begl. Abschrift des Familienbuches, oder
- ausländische Heiratsurkunde mit Übersetzung
- Geburtsurkunde,
-Personalausweis oder Reisepass.

Danach ist also auch die Geburtsurkunden vorzulegen.

Etwas anderes gilt nur dann, wenn bei der Eheschließung in Dänemark schon der Doppelname gewählt worden ist.

Dann, aber auch nur dann gilt für den dort angegebenen Doppelnamen, dass die Geburtsurkunde nicht nochmals vorgelegt werden muss.

Sie haben offenbar bei der Heirat in Dänemark schon einen Ehenamen bestimmt, so dass dann auch die Kinder diesen Namen tragen, ohne dass es einer besonderen Geburtsurkunde Ihrer Frau bedarf.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle


Rückfrage vom Fragesteller 26.02.2021 | 13:20

Sehr geehrte Frau True-Bohle,

bei der Schwester und der Mutter in einem anderem Bundesland hat dies einwandfrei funktioniert und sie haben den Namen des Partners angenommen. Den Doppelnamen in Dänemark zu wählen hatten wir vor, leider ist dies gesetzlich nicht mehr möglich und in Dänemark wird dies nicht mehr angeboten, d.h wir müssen uns in Deutschland darum kümmern. Nun versperrt uns der deutsche Beamte die Möglichkeit, dies ist reine Schikane und für mich nicht nachvollziehbar da dies in anderen Bundesländern anscheinend funktioniert.

Bei den Kindern geht es mir nicht um den Namen, sondern um die zukünftige Schikane die ich schon kommen sehe, da wir die Geburtsurkunde bei den selbigen Beamten beantragen müssen und diese werden sich ebenfalls quer stellen und die Geburtsurkunde der Mutter fordern.

Die Antwort ist mir bisher sehr oberflächlich, "vermutlich wird der Standesbeamte recht haben" hilft mir nicht weiter und ich kenne weitere Fälle wo dies nicht benötigt wurde. Wie ist es am besten vorzugehen, da solche Streitfälle bereits vor Gericht verhandelt wurden.

Es ist unmöglich ihre Geburtsurkunde neu zu beantragen, dafür muss es doch eine Lösung geben, vor allem wenn man die deutsche Staatsbürgerschaft bereits 2005 erhalten hat und im Zuge dessen die Dokumente bereits geprüft worden sind.


Mit freundlichen Grüßen,

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.02.2021 | 13:45

Sehr geehrter Ratsuchgender,

"voraussichtlich" wurde gewählt, da nicht bekannt gewesen ist, welche Namensgebung Sie in DK gewählt hatten

Sofern Ihre Mutter und Schwester den Namen des Ehepartners angenommen haben, ist es richtig, dass dises möglich ist.

Hier ging es aber um die Hinzufügung eines weiteren Namens und Bildung eines Doppelnamens. Und das ist nun einmal etwas anderes.

Aber wenn Sie meinen, dass es andere Fälle gibt dann müssen Sie

a) einen rechtsmittelfähigen Bescheid beanztragen
b) Widerspruch und dann Klage erheben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwälktin

Sylvia True-Bohle

ANTWORT VON

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