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Nachlasssache

11.07.2019 18:02 |
Preis: 25,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Ehemann ist vor 3 Wochen gestorben. Er hat mir zu Lebzeiten geraten sein Erbe auszuschlagen.
Es sind seinerseits weder Immobilien noch Barvermögen vorhanden. Wir haben keine gegenseitige Kontovollmacht. Sein Konto ist leicht im Minus.
Ein Mietkautionskonto, das ca 2000 Euro aufweist läuft auf uns gemeinsam.
Ich habe keinen Erbschein beantragt, weil ich weiß, dass nichts da ist.
Ich bin nun im Zweifel ob ich das Erbe antreten soll oder nicht?!
Was ist mit unserem gemeinsamen Hausstand? Zugewinngemeinschaft!
Werden mir die Sachen genommen bei Ausschlagung?
Ich erhalte zum Teil Geld aus Versicherungen / aus seiner Krankenversicherung zurück, die nun Rückabgewickelt werden, nachdem ich die Sterbeurkunden verschickt habe.
Steht mir das Geld zu? Wird es bei Ausschlagung zurückgefordert?
An wen gibt das zuständige Amtsgericht die Ausschlagungsinformationen überhaupt weiter?
Vielen Dank für die Hilfe im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen


12.07.2019 | 00:50

Antwort

von


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37083 Göttingen
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Tel: 0170/4669331
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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst möchte ich Ihnen mein herzliches Beileid aussprechen.

Wenn Sie das Erbe ausschlagen, fällt das Erbe an die nächstberufenen Erben (Verwandte Ihres Mannes), wenn auch diese ausschlagen, erbt der Freistaat Bayern.

Die Ihrem Mann gehörenden Gegenstände gehören zum Nachlass und sind von Ihnen herauszugeben. Für die Ihrem Mann und Ihnen gemeinsam gehörenden Gegenstände müssen Sie anteiligen Wertersatz leisten, wenn Sie diese behalten wollen.

Das Geld, das Sie von Versicherungen etc. wegen des Todesfalls zurückerhalten haben, müssen Sie herausgeben.

Ihr Mann wird vermutlich noch Ihnen unbekannte Schulden gehabt haben, wenn er Ihnen die Ausschlagung empfohlen hatte.

Sie können auch das Erbe annehmen und Nachlassverwaltung oder Nachlassinsolvenz beantragen, wenn sich herausstellt, dass noch größere Schulden vorhanden sind. Beides verursacht jedoch nicht unerhebliche Kosten, beschränkt allerdings Ihre Haftung für Schulden Ihres Mannes auf den Nachlass.

Beachten Sie bitte ansonsten die Frist zur Erbausschlagung: sechs Wochen nach Kenntnis des Todesfalls!

Ihre Erbausschlagung wird Gläubigern Ihres Mannes auf Anfrage mitgeteilt.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, dass diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie bei Rückfragen gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


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