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Nachlassinsolvenzverfahren - Hafte ich für die gesamten Schulden oder meinen Anteil?


31.01.2005 17:18 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Ich bin Mitglied einer Erbengemeinschaft. Der Nachlass des Erblassers ist überschuldet. Hafte ich in einem Nachlassinsolvenzverfahren für die gesamten Schulden oder nur für meinen Anteil an dem Erben?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

die Eröffnung des Nachlassinsolvenzverfahrens führt zu einer Haftungsbegrenzung der Erben. Den Gläubigern haften die Erben dann nur noch mit dem Nachlass, nicht mehr mit Ihrem Privatvermögen.

Es haftet aber der gesamte Nachlass als solcher. Es ist dann völlig unerheblich, wie die einzelnen Erben am Nachlass beteiligt sind. Insofern haftet also die gesamte Erbengemeinschaft mit dem gesamten (ungeteilten) Nachlass.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas J. Lauer
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.02.2005 | 20:05

Wenn sich im Laufe des Nachlassinsolvenzverfahrens sich herausstellt, dass der Nachlass nicht überschuldet ist, wie kann ich dann die ungeteilte Erbengemeinschaft noch verlassen? Der Eintritt in das Erbe liegt schon mehrere Jahre zurück.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 16.03.2005 | 16:41

Letzten Endes kommen Sie nur noch über die vertragliche Auseinandersetzung aus der Erbengemeinschaft heraus, sofern zuvor die Nachlassverbindlichkeiten getilgt werden. Eine Ausschlagung der Erbschaft ist nicht mehr möglich, ebensowenig die Anfechtung der Annahme.

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