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Nachlassgericht macht aus Nachlassverwalter einen Testamentsvollstrecker

12.09.2019 17:53 |
Preis: 45,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung: Testamentsvollstreckung oder Nachlassverwaltung

Sehr geehrte Damen und Herrn,

im Testament wird vom Erblasser ein Nachlassverwalter eingesetzt, den er namentlich bestimmt.
Der Erbe ist noch minderjährig. Das Nachlassgericht bestellt den im Testament angegebenen Nachlassverwalter zum Testamentsvollstrecker.

Frage:

Darf das Gericht sich über die Bestimmungen im Testament hinwegsetzen ?

Einsatz editiert am 13.09.2019 14:16:59
13.09.2019 | 19:01

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,
auf Ihre Frage darf ich antworten wie folgt.
Grundsätzlich ist das Gericht gehalten, die Anordnungen des Erblassers genau zu befolgen. Letztwillige Verfügung sind aber der Auslegung zugänglich. Wenn sich bei Berücksichtigung des Ziels, das der Erblasser verfolgt, ergibt, dass er sich in der Bezeichnung geirrt hat und z. B. statt eines Nachlassverwalters einen Testamentsvollstrecker wollte, darf das Nachlassgericht dies auch genau so anordnen.
Ein Nachlassverwalter wird auf Antrag vom Nachlassgericht eingesetzt, wenn der Nachlass unübersichtlich und die Erbfolge noch nicht eindeutig geklärt ist. Seine Hauptaufgabe besteht darin, die Gläubiger des Nachlasses zu befriedigen.
Der Erblasser in Ihrem Fall wollte den Schutz des minderjährigen Erben erreichen. Dafür ist ein Testamentsvollstrecker prädestiniert. Seine Aufgabe besteht darin, den Nachlass aufzunehmen und zu verwalten, in der Regel bis zur Volljährigkeit des Erben. Der Testamentsvollstrecker wird vom Erblasser in seiner letztwilligen Verfügung eingesetzt und nicht vom Nachlassgericht.
Also durfte das Nachlassgericht hier den Nachlassverwalter als Testamentsvollstrecker bestellen.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft behilflich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


ANTWORT VON

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