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Nachlassangelegenheit

| 13.07.2012 16:31 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Wir haben uns testamentarisch gegenseitig als Alleinerben eingesetzt. Nach dem Ableben des Überlebenden sollen die Kinder (3)meines Mannes aus erster Ehe den Pflichtteil erben.Kann eines oder mehrere der Kinder den Pflichtteil schon jetzt beanspruchen. Mein Mann ist 02/2012 verstorben.Auf jeden Fall verlangt der Anwalt der Tochter ein genaues Nachlassverzeichnis. Außer Schulden in Höhe von 17.500.00 € sind keine Werte vorhanden.

13.07.2012 | 16:52

Antwort

von


(818)
Langener Landstraße 266
27578 Bremerhaven
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
E-Mail:
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, haben Sie ein gemeinschaftliches Testament gemacht und sich gegenseitig als Alleinerben eingesetzt.

Durch den Tod Ihres Mannes sind Sie nach diesem Testament Alleinerbin geworden.

Hierdurch sind aber die gesetzlichen Erben erster Ordnung Ihres Mannes (=die Kinder) in Bezug auf ihren Vater (=Ihren Mann) enterbt worden.

Dementsprechend steht den Kindern Ihnen gegenüber ein Pflichtteilsanspruch in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils gemäß § 2303 BGB zu.

Dieser Pflichtteilsanspruch unterliegt der regelmäßigen Verjährungsfrist von drei Jahren gemäß § 195 BGB und kann somit aktuell geltend gemacht werden.

Die Kinder haben Ihnen gegenüber grundsätzlich als pflichtteilsberechtigte Personen einen Auskunftsanspruch über den Bestand des Nachlasses, soweit Ihnen dieser Bestand bekannt ist.

Deshalb müssen Sie auch grundsätzlich ein Nachlassverzeichnis erstellen.

Sofern der Nachlass aber faktisch überschuldet ist, gibt es auch grundsätzlich nichts, was als Pflichtteil ausgezahlt werden könnte.

Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.


Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagnachmittag!


Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla
Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Bewertung des Fragestellers 13.07.2012 | 17:01

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