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Nachfrage nichtehel.Kind. Unterhalt


21.06.2005 21:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



a) Wie wird das Kindergeld meiner 2 Kinder angerechnet 2 x 75.-Euro Abzug von den insgesamt 749.-Euro oder?
b) die Darlehensschuld der Wohnung und des Fonds würde auch bei finanziellen Problemen nicht berücksichtig auch bei Zwangsversteigerung ... Sie wurden nur aus steurl. Gründen gekauft.. 100% keine Anrechnung oder gibt es ausnahmen?
c)Das gemeinsame Haus wird von mir zu 100% abgezahlt, bei Trennung wie ginge es hier weiter: 50% gehört jedem lt. Grundbucheintrag würde die Hälfte der monatl. Zahlung auf meine Partnerin fallen oder würde dieser Teil beim Unterhalt angerechnet die anderen 50% gehören mir hier wäre mir klar daß dies meine Kosten sind. zb. 1000.-Euro pro Monat = 100%.
Wie wäre die finazielle weiterbehandlung.
Ich war mit Ihrer ersten Antwort sehr zufrieden. Dies ist als Nachfrage gedacht, daher denke ich es entstehen keine weitern Kosten aber um Frage abzuschicken muß ich Betrag eingeben richtig.
Bitte kurze Info wie der Ablauf richtig wäre.
Danke im vorraus für die bestimmt wieder sehr gute Antwort.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vorab vielen Dank für Ihr Vertrauen.

Zu Ihren Fragen nehme ich wie folgt Stellung:

a) Das Kindergeld steht nach §64 Abs. 1 EStG beiden Elternteilen zu. In Ihrem Fall ist es hälftig mit dem Tabellenunterhalt für das jeweilige Kind zu verrechnen, da ein Ausnahmefall zur Sicherung des Existenzminimums der Kinder nicht zu erkennen ist. Folglich sind 2 x 77,00 EUR auf 749,00 EUR anzurechnen.

b) Da Sie in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft leben, würde im Fall einer Trennung keine Anrechnung erfolgen, wenn Sie mit Ihrer Lebenspartnerin nicht etwas Besonderes unter sich geregelt haben.

c) Wie bereits vom Kollegen beantwortet, würden Sie, wenn Sie im eigenen Haus weiter leben, sich einen Wohnwert anrechnen lassen müssen, da Sie keine Miete bezahlen. Der Wohnwert wird nach der ortsüblichen Miete (nach dem Mietspiegel) für eine gleichartige Wohnung berechnet. Dagegen können Sie die Tilgungsleistungen einwenden, wenn Sie diese weiterhin zu 100% erbringen. Da Ihre Partnerin zu 50% Miteigentümerin ist, könnte Sie letztlich die Teilungsversteigerung betreiben. Ihnen bliebe dann nur noch die Möglichkeit Ihre Partnerin zur Abwendung auszubezahlen bzw. möglicherweise könnten Sie eine Teilungsversteigerung vermeiden, indem weiterhin ein Kind bei Ihnen wohnen bleibt, und dringende Gründe des Kindeswohls einer Versteigerung entgegenstünden.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung und hoffe Ihnen gedient zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Gussmann
Rechtsanwalt
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