Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
497.316
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Nachfolgefirma will Mangel nicht beseitigen

09.11.2004 10:40 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Hallo,

ich habe vor zwei Jahren in mein Auto beim Vertragshändler, wo das Auto auch ein Jahr zuvor gekauft wurde, eine Standheizung einbauen lassen. In der Zwischenzeit meldete der Händler Konkurs an, eine andere Firma hat das Geschäft übernommen, auch die Kunden. Bei einem Routinetermin wurde nun bei mir festgestellt, dass die Standheizung fehlerhaft eingebaut wurde, genau gesagt verläuft der Auspuff an der Stoßstange, die dort nun durchgeschmolzen ist. Außerdem droht bei weiterer Benutzung der Heizung, dass das Fahrzeug in Brand geraten könnte.

Der jetzige Händler will nun die Kosten für Reperatur und Mangelbeseitigung nicht übernehmen. Er begründet es damit, dass der fehlerhafte Einbau von einer anderen Firma gemacht wurde. Ist das korrekt? Oder ist das Problem etwa, dass der Einbau schon 2 Jahre her ist?

Kann es aber auch sein, dass, da das Fahrzeug stets bei Vertragshändlern war, die Automarke hier herangezogen werden kann?

Vielen Dank und Gruß, AM

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Guten Tag,

Ihnen geht es um die Geltendmachung eines Schadens infolge mangelhafter Arbeiten durch den früheren Händler. Sie haben seinerzeit einen Werkvertrag mit diesem Händler abgeschlossen. Daraus ergibt sich für Sie zwingend, dass Sie Ansprüche aus diesem Vertrag auch gegen Ihren Vertragspartner geltend machen. Da Ihr Händler jedoch scheinbar insolvent geworden ist, wird für Sie die Geltendmachung Ihrer Ansprüche kaum noch möglich sein. An den neuen Vertragshändler könnten Sie sich jedoch nur dann wenden, wenn dieser den alten Werkvertrag mit allen Rechten und Pflichten übernommen hätte. Dazu wird es jedoch mit ziemlicher Sicherheit nicht gekommen sein. Allein die Übernahme der Kundendateien löst keine solche Pflichten aus.

Soweit Sie von einer Geschäftsübernahme sprechen, dürfte es sich wohl eher um eine Übernahme der Geschäftsausstattung und Gebäude handeln, nicht aber um die Übernahme aller vertraglichen Pflichten.

Im übrigen könnte es ohnehin zu einer Verjährung Ihrer Ansprüche gekommen sein. Insoweit gilt eine zwei Jahresfrist ab Abnahme des Werkes.

Ansprüche wegen fehlerhafter Reparaturen können darüber hinaus auch nicht gegen die Automarke selbst gerichtet werden. Jeder Vertragshändler handelt insoweit selbstständig. Durch deren Tätigkeit wird der Autohersteller nicht verpflichtet, denn auch er ist nicht Vertragspartei des Werkvertrages geworden.

Mit freundlichen Grüßen

Simon Jäschke


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 63621 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr ausführlich, gut verständlich und vor allem eine hilfreiche Antwort da absolut nachvollziehbar. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr klare Antwort! Und gute Beratung für künftige Fälle. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr klare und kompetente Antwort. Vielen Dank ...
FRAGESTELLER