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Nacherfüllung in Fom von Nachlieferung

| 22.11.2016 10:44 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Nicolas Reiser, LL.M., MLE


Hallo,

Am 9.11.16 habe ich bei einem Autohändler einen VW Passat Variant (BJ 2008) erworben. Einen Tag später ist mir ein Mangel aufgefallen (Motor) und ich habe den Wagen am selben Tag, den 10.11.11, zum Händler zurück gebracht und schriftlich um Nachlieferung gebeten.

Ich habe ein Musterschreiben der ÖRAG benutzt und es zeitlich angepasst. Ich habe dem Händler den Mangel geschildert und eine Empfangsbestätigung unterzeichnen lassen.

Als Frist habe ich dem Händler den 25.11.16 (mehr als 2 Wochen, was ich als angemessen empfand) gesetzt.

Ich habe mich bewusst gegen eine Nachbesserung entschieden. Mit dem Verkaufsleiter habe ich noch gesprochen und geäußert, dass mir bewusst ist, dass ein identisches Modell schwer bis gar nicht zu beschaffen ist, ich jedoch auch ein vergleichbares Modell als Nachlieferung akzeptiere (dies wurde auch im schriftlichen Gesuch mitgeteilt).

Während der Zeit ist mir jedoch ein "taktischer" Fehler meinerseits aufgefallen. Bei der verbindlichen Bestellung des Fahrzeugs habe ich mit dem Verkäufer einen Kaufpreis von 7.000 € plus 350 € Inspektion und 115 € Zulassungskosten vereinbart. Die Beträge wurden einzeln ausgewiesen und einzeln quittiert (7.000 € & 465 €).

Jetzt meine Fragen:

Was kann ich tun, wenn der Händler meine gesetzte Frist nicht einhält?
Ist ein Rücktritt möglich? Wenn ja, dann nehme ich an, dass ich nur Anspruch auf die 7.000 € habe.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Fragen, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

1. Was kann ich tun, wenn der Händler meine gesetzte Frist nicht einhält?

Sollte die von Ihnen gesetzte Frist verstreichen, ohne dass der Verkäufer tätig wird, können Sie neben dem Verlangen einer Nacherfüllung vom Vertrag zurücktreten, den Kaufpreis mindern, sowie gegebenenfalls Schadensersatz sowie den Ersatz vergeblicher Aufwendungen verlangen.


2. Ist ein Rücktritt möglich? Wenn ja, dann nehme ich an, dass ich nur Anspruch auf die 7.000 € habe.

Ein Rücktritt vom Kaufvertrag ist möglich. In diesem Fall muss der Vertrag rückabgewickelt werden. In diesem Fall haben Sie den vollen Anspruch auf die gezahlten 7.465 €, 7.000 € aus der Rückabwicklung des Kaufvertrages, 465 € als Ersatz vergeblicher Aufwendungen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen.

Mit freundlichen Grüßen


Reiser, LL.M., MLE
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 28.11.2016 | 13:05

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