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Nachehelicher Unterhalt nach dem neuem Scheidungsgesetz

17.01.2013 09:34 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Steffan Schwerin


Zur Sachlage:

Ich bin seit rund einem Jahr geschieden, die Ehe dauerte rund 5 Jahre.
Ich bezahle für unser gemeinsames Kind, dass vier Jahre ist Kindesunterhalt nach der Düsseldorfer Tabelle.
Unser gemeinsames Kind besucht seit über einem Jahr ganztags in einem Kindergarten.

Ich selber habe eine neue Partnerin und wir leben inoffiziell zusammen. Denn ich habe nach wie vor auch noch meine eigene Wohnung.

Meine geschiedene Frau hat wohl einen Mini Job der Ihr 200 € monatlich einbringt,
den Rest Wohnung usw. wird Ihr von der ARGE finanziert.
Aufgrund Ihrer Einstellung zum Thema Arbeit ist nicht davon auszugehen, dass sie bald für Ihren eigenen Lebensunterhalt selber aufkommen möchte.
Aber nach der Scheidungsreform aus dem Jahr 2008 ist ja jeder für seinen eigenen Unterhalt selber zuständig.
Ich habe für sie bis heute weder Trennung noch Nachehelichen Unterhalt bezahlt.
Eine Klage oder einen Versuch seitens der ARGE oder Ihr gab es bis heute ebenfalls nicht.

Mein Einkommen abzüglich des Kindesunterhalt und der berufsbedingten Fahrtkosten ergibt auch nur meinen aktuellen Selbstbehalt nach der Düsseldorfer Tabelle. Zudem befinde ich mit noch in einem Insollvenzverfahren.

Zu meinen Fragen:

Wie lange könnte es mir noch passieren, dass ich auf Zahlung von Nachehelichen Unterhalt herangezogen werde?

Wie lange müsste ich ggf. für sie bezahlen?

Müsste sie z.B. für die Zeit seit dem unserer Sohn ganztags im Kindergarten ist Bewerbungen vorlegen und auch zukünftig Ihre Bemühungen offenlegen?

Welche Auswirkungen hätte es auf meinen Selbstbehalt und ggf. zuzahlenden Nachehelichen Unterhalt wenn ich meine Wohnung aufgebe und offiziell mit meiner neuen Partnerin zusammen ziehe?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Auch beim Unterhalt gilt eine Verjährungsfrist von 3 Jahren.

Allerdings kann man nach nunmehr einem Jahr, da der Unterhalt nicht geltend gemacht wurde, auch Verwirkung einwenden.

Es kann daher ein Unterhaltsanspruch nicht wirksam geltend gemacht werden.

Vorliegend hätte das Jobcenter den Unterhaltsanspruch aus übergeleitetem Recht geltend machen können, was sie aber nicht getan haben.

Damit betseht kein Grund zur Sorge mehr.

Darüber hinaus gilt der Grundsatz der Eigenverantwortung, sodass die Frau sich um einen Vollzeitjob bemühen muss.

Wenn Sie offiziell mit Ihrer neuen Partnerin zusammenziehen, kann aus dem Zusammenleben ein Synergieeffekt gebildet werden und das Einkommen fiktiv erhöht werden.

Allerdings steht nicht zu befürchten, dass nachehelicher Unterhalt geltend gemacht wird.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Steffan Schwerin, Rechtsanwalt

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