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Nachehelicher Unterhalt bei Erwerbsminderung

05.12.2012 19:36 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde
Sehr geehrte Damen und Herren,

nach kurzer Ehe (Heirat 12/09, Trennung 12/11, noch keine Scheidung, keine gemeinsamen Kinder) bekomme ich von meinem Ehemann noch monatlichen Unterhalt. Dieser wurde von ihm selbst festgelegt und ich denke, da habe ich aufgrund der kurzen Ehe auch keinen langen Anspruch. Ich arbeite ca. 50 %. Nach Beendigung der Zahlungen kann ich für meinen Lebensunterhalt nicht selbst aufkommen, da ich Erwerbsminderung beantragen müsste durch verschiene Erkrankungen, was aber finanziell nicht ganz ausreichen würde.

Meine Frage ist nun, wie lange und ob überhaupt mir in diesem Falle Ehegattenunterhalt zustehen würde.

Vielen Dank
05.12.2012 | 20:02

Antwort

von


(72)
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Sehr geehrte Fragestellerin,

solange sie getrennt leben, haben Sie einen Unterhaltsanspruch, egal ob Ihre Ehe kurz ist oder nicht. Sie haben allerding nach Ablauf des Trennungsjahres eine Erwerbsobligenheit. Wenn Sie erwerbsunfähig krank sind fällt die Erwerbsobligenheit weg. Sie müssen jedoch Erwerbsunfähigkeitsrente beantragen. Wenn Sie erwerbsunfähig sind erhalten Sie auf alle Fälle so lange Unterhalt wie Sie verheiratet sind. Für die Dauer einer Ehe kommt es nicht auf den Zeitpunkt der Trennung an, sondern darauf, wann der Scheidungsantrag zugestellt wird. Eine Ehe die kürzer als 3 Jahre dauerte ist kurz. In diesem Fall erhalten Sie keinen nachehelichen Unterhalt. Aber auch wenn Ihre Ehe unwesentlich länger andauert, können Sie nicht damit rechnen, dass Ihnen nach Rechtskraft der Scheidung noch lange Unterhalt zusteht.

Bis dahin haben Sie jedoch auf alle Fälle einen Unterhaltsanspruch, wenn Sie krank sind.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Schüler
Rechtsanwältin



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