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Nachehelicher Unterhalt Abänderungsantrag

28. September 2022 12:32 |
Preis: 80,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag,
Ich benötige eine Auskunft zu einer nachehelichen Unterhaltsangelegenheit (Abänderungsantrag)
2013 wurde ich von meinem Ehemann nach 28 Ehejahren geschieden. Er bezahlt seitdem Unterhalt. Laut Gerichtsurteil muss er bis 31.12.2022 die jetzige Unterhaltssumme zahlen, die sich dann ab 01.01.2023 erheblich reduziert. Die Summen wurden vom Gericht 2013 festgelegt.
Im Sommer 2021 forderte mein EX –Mann mich per Anwalt auf, auf den Unterhalt zu verzichten, da er ab Juni 2022 in Rente gehen würde. Seitdem streiten wir vor Gericht. Die erste Gerichtsverhandlung im März 2022wurde mangels nicht aktueller Unterlagenmeines Ex (Rentenauskünfte usw.) verschoben. Da mein Ex am 1.6.2022 in Rente gegangen ist, muss er laut Gerichtsverhandlung von März 2022 den Unterhalt zurzeit nur unter Vorbehalt zahlen. Über den Unterhalt kann ich aber nicht verfügen, da ich nicht weiß, was ich am Ende zurückzahlen muss. Daher lebe ich nun nur von meiner Erwerbsminderungsrente. Im August 2022 fand eine weitere Gerichtsverhandlung statt. Hier legte mein EX die aktuellen Rentenbescheide dem Gericht vor. Ich habe sie aber bislang nicht erhalten. Die Angaben zum Wohnvorteil sind strittig und wurden von ihm wieder nicht vorgelegt. Mein Ex besitzt ein schuldenfreies Einfamilienhaus mit einem sehr großen klimatisieren Wintergarten auf drei Ebenen, Sauna, Überwachungsanlage usw. Ich habe mir vor 4 Jahren eine kleine Eigentumswohnung gekauft, die ich noch abzahle. Der Wohnvorteil meines Ex wurde 2013 auf 375 € festgelegt, für meine Wohnung wird 585 € Wohnvorteil angegeben. 2013 lebe meine erwachsene Tochter noch bei Ihrem Vater im Haus, da sie in seiner Nähe eine Ausbildung absolvierte.
Meine Verpflichtungen, Beweise vorzulegen bin ich schon vor der ersten und direkt nach der ersten Gerichtsverhandlung ordnungsgemäß nachgekommen. So habe ich jeden aktuellen Rentenbescheid, Kontoauszüge, Kontoauszüge für Abtrag für der Wohnung, Wohnvorteil, aktuellen Mietspiegel für meine Region usw. bestätigt durch Institutionen vorgelegt. Allerdings zweifelt mein Ex meine eingereichten Unterlagen an und fordert mich über das Gericht auf, noch mehr Beweise hinsichtlich meiner Wohnung Abtrag und Wohnvorteil auf. Das Gericht hat im August entschieden, einen Vergleich zu errechnen. Den wird mein Ex nicht annehmen, das hat er schon geäußert. Er hat dann wieder die Möglichkeit in die 2. Instanz zu gehen. Das habe ich schon bei der Scheidung erlebt. Damals hatte er auch den Prozess verloren. Indie 2. Instanz gehe ich nicht mit.
Da ich gesundheitlich angeschlagen bin, möchte ich jetzt zum Ende kommen. Wenn ich das Ganze jetzt beende und auf Unterhalt verzichte, was kommen dann für Kosten in welcher Höhe( Anwalt, Gericht) auf mich zu? Muss ich dann auch die Kosten vom EX tragen, da er mich verklagt hat. Mein EX hat ca. 450€ mehr Rente als ich. Besteht überhaupt noch die Chance Unterhalt zu bekommen? Was empfehlen Sie mir?
Ich danke Ihnen jetzt schon für eine Antwort.

28. September 2022 | 13:01

Antwort

von


(851)
Stedinger Str. 39a
27753 Delmenhorst
Tel: 04221-983945
Web: http://www.drseiter.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Grundsätzlich richten sich die Kosten nach dem Verfahrenswert. Da Sie in einem Unterhaltsprozess anwaltlich vertreten sein müssen, kann Ihr Anwalt den Verfahrenswert vorzeitig festsetzen lassen.

Danach kann ich dann erst die voraussichtlichen Kosten berechnen - mithin die Kosten Ihres Anwaltes, die des gegnerischen Anwaltes (die müssen Sie im Falle des Verzichts auch tragen) und die Gerichtskosten.
Ggf. käme ein Vergleich in Frage, der ggf. günstiger für Sie ist - wenn Sie verzichten wollen, ggf. auc dann im Rahmen eben dieses Vergleiches.

Falls Sie die Kosten nicht tragen können, kann Ihr Anwalt auch Verfahrenskostenhilfe beantragen, dann werden die Kosten vom Staat übernommen und Sie haben dann nur die Kosten des Gegners zu trage, aber erst nach Bewilligung.

Genaue Erklärung:
https://www.youtube.com/watch?v=yqgCcIMGwvY

https://www.youtube.com/watch?v=1i6k-QiWgvw

Ob Sie Chancen haben, das sollte Ihnen Ihr Anwalt genau aufschlüsseln und ggf. schriftlich darlegen, das kann von Ferne nicht beurteilt werden, da es hier auf die konkreten Zahlen ankommt,. die ich so nicht kenne. Dazu läuft der Prozess auch schon zu lange.

Ich rate aber eher, den Vergleich zu besprechen als anzuerkennen, das könnte kostenrechtlich günstiger sein. Klären Sie das aber mit ihrem Anwalt ab, der muss Sie da aufklären.

Sollten Sie einen Verfahrenswert haben, melden Sie sich gerne im Rahmen der Nachfrage.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter
Fachanwältin für Familienrecht, Fachanwältin für Verkehrsrecht

ANTWORT VON

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