Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Nachehelicher Unterhalt, wie lange muss ich fiktives Einkommen anrechnen lassen?

12.08.2014 14:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

mir wurde vom OLG ein fiktives Einkommen für einen Mini-Job in Höhe von damals monatlich 400,- € als Hartz IV-Empfängerin unterstellt.
Hierzu habe ich zwei Fragen:

1.Eine Hartz IV-Empfängerin darf von einem Verdienst in Höhe von 400,- € nur einen Betrag von 160,- € behalten. Hätte mir dann nicht nur ein fiktives Einkommen in Höhe von 160,- € für einen Mini-Job angerechnet werden dürfen?

2. Leider bin ich schon über 60 Jahre alt und konnte somit auf dem regulären Arbeitsmarkt keine Arbeit finden. Ich arbeite seit über einem Jahr auf dem 2. Arbeitsmarkt als Schulassistentin mit 26 Wochenstunden und erhalte dafür leider nur einen Stundenlohn von 1,50 €. Wie lange muss ich mir ein fiktives Einkommen in Höhe von 400.- € noch anrechnen lassen?

Vielen Dank für die Beantwortung meiner Fragen!

Sehr geehrte Ratsuchende,

die Anrechnung des fiktiven Einkommens bei dem SGB II Bezug wird nicht berücksichtigt. Auf Seiten des Unterhaltsberechtigten - also bei Ihnen - werden die SGB II Leistungen nicht als Einkommen angerechnet. Es werden unterhaltsrechtlich daher auch "nur" die 400,00 € berücksichtigt.

Sie müssen sich das fiktive Einkommen anrechnen lassen, solange Sie in der Lage sind, auch tatsächlich (Arbeitsmarkt/gesundheitliche Einschränkungen)dieses Einkommen zu erzielen. Sie müssen im Streitfall darlegen und nachweisen können, dass Sie eben auch dieses Einkommen nicht erzielen können.

Nach Ihrer Schilderung könnte dieses unter Umständen möglich sein, bedarf aber noch einer genaueren Prüfung.


MIt freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 70954 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Prima Service ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Kurze und aussagefähige Antwort, und darüber hinaus noch wertvolle Tips für das eigene Vorgehen - sehr empfehlenswert! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Die Antwort vom Anwalt hat mir sehr weitergeholfen. Hat sich gelohnt für wenig Geld einen Anwalt hier zu kontaktieren. ...
FRAGESTELLER