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Nachdiplomierung


24.11.2007 17:33 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht



Ich habe im Sommer 2002 mein Erstes Juristisches Staatsexamen an der Universität Potsdam erfolgreich abgelegt. Ein Zweites Examen habe ich nicht.
Aufgrund von u.a. immer wieder auftetenden Fragen nach einem offiziellen akademischen Titel habe ich schon mehrfach bei der Universität Potsdam nach der Verleihung eines Diplomgrades angefragt, was jedoch immer verneint wurde. Eine solche Satzung werde von den Professoren der Universität abgelehnt. Ich kenne auch die Entscheidung des BVerwG zu diesem Thema.

Meine Frage an einen Fachanwalt ist jedoch, ob dies zwischenzeitlich, da die Entscheidungen doch schon etwas älter sind, noch dem aktuellen Stand entspricht oder sich hier eventuell doch was getan hat oder sonst irgendwelche realistischen Möglichkeiten bestehen, gegen die Ablehnung erfolgreich vorzugehen.

Vielen Dank.

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Sehr geehrte/r Fragesteller/in

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, welche ich unter Zugrundelegung Ihrer Angaben und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Im Hinblick auf den Ihrerseits geschilderten Problemkreis ist, abgesehen von der Entscheidung des 6. Senats des BVerwG vom 22.02.2002 mit dem Aktenzeichen 6 C 11/01, auf welche Sie sich mutmaßlich beziehen, keine Rechtsprechung ersichtlich, die eine Neuregelung bzw. anderweitige Beurteilung der Angelegenheit beinhaltet.

Einzig der 3. Senat des Oberverwaltungsgerichtes des Saarlandes entschied am 19.03.2004 unter dem Aktenzeichen 3 N 6/03, dass es nicht mit Artikel 12 I GG und Art 3 I GG vereinbar sei, Absolventinnen und Absolventen der ersten juristischen Staatsprüfung schon nach mehr als einem halben Jahr nach dem Examen als "Altfälle" zu behandeln, die ungeachtet der gleichen Wettbewerbssituation der Berufsanfänger vom Diplom auszuschließen sind. Jedoch ist es auch im Hinblick auf diese Entscheidung notwendig, dass eine entsprechende Satzung als Regelungsgrundlage existiert.

Auch im Übrigen ist kein Ansatzpunkt ersichtlich, aus dem sich eine Möglichkeit ergibt, das von Ihnen gewünschte Ziel zu erreichen.

Ich bedauere außerordentlich Ihnen keine positive Auskunft geben zu können.

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt und eine umfassende rechtliche Begutachtung nicht ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen entscheidungserheblicher Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Mit freundlichen Grüßen

Maik Elster
Rechtsanwalt
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